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Haus des Kaufmanns G. P. Eramasov mit Post- und Telegraphenamt

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Die Wände des Gebäudes sind aus rotem keramischen Ziegelstein gebaut und wurden später in einem dunklen Rot gestrichen, wobei die Struktur des Mauerwerks erhalten blieb. Die Fassade, die auf die Proletarische Gasse (früher Adelige Gasse) zeigt, hat eine symmetrische Struktur. In der Mitte und an den Rändern der Fassade befinden sich flache Risalite. Der obere Teil der Fassade ist mit einem Antablement mit flachem Architrav und Fries sowie einer einfachen Gesims geschmückt. Über den Erkern erheben sich dreieckige Giebel. Hinter ihnen, innerhalb der Risalite, befinden sich Brüstungswände mit rechteckigen Vorsprüngen, auf denen Sandriken platziert sind. Die Wände sind durch Brüstungsstützen begrenzt, und zwischen ihnen sind Reihen von vertikalen rechteckigen Nischen angeordnet.

Am Ende des 19. Jahrhunderts befand sich hier das Steinhaus von G.P. Eramasov, einem Bürger aus Syzran, der mit Brot- und Fischwaren sowie Pferden handelte. 1878 wurde in Syzran die städtische Post eröffnet, und um das Post- und Telegraphenamt unterzubringen, mieteten die Behörden das Haus von Eramasov. In einem Bericht von 1898 wurde vermerkt, dass "das Post- und Telegraphenamt ein völlig ausreichendes und sehr bequemes Mietobjekt einnimmt". Mit dem Auftreten des Telegraphennetzes im Jahr 1899 nutzte die Stadt das zweite Haus von Eramasov, das sich in der Nähe befand, für die Telegraphenstation.

Nach der Revolution wurde das Gebäude bis 1929 weiterhin entsprechend genutzt. Dann wurden das Amt und die Station in das ehemalige Handelsgebäude von Permjakowa verlegt. Ab 1929 beherbergten diese Gebäude eine Internatsschule für taubstumme Kinder.

Geo-Punkt

Дом купца Г. П. Ерамасова, в котором располагалась почтово-телеграфная контора

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