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Haus des Fabrikanten Osipow

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Zlynka ist die kleinste Stadt in der Region Brjansk, in der ein bemerkenswertes Gebäude, das Herrenhaus Osipow, erhalten geblieben ist. In den 1910er Jahren baute Jewfimij Fjodorowitsch Osipow, der älteste Sohn Fjodor Ignatjewitsch Osipow und Besitzer einer Zündholzfabrik in Zlynka, ein Holzhaus für sich. Zu dieser Zeit war Jewfim Fjodorowitsch Stadtältester und leitete die Gesellschaft zur Hilfe für die Armen. Fjodor Ignatjewitsch half jedem seiner Söhne, ein Haus zu bauen: Grigori Fjodorowitsch ließ sich in Nowozybkow nieder, Nikolai Fjodorowitsch in Bolschaja Schirjajewka in Zlynka, und Jewfim Fjodorowitsch wählte den Basarplatz für den Bau.

Das Haus wurde zwischen 1910 und 1912 erbaut und zeichnete sich durch seine hölzerne, filigrane Schnitzerei aus, die bis heute ihre Anziehungskraft bewahrt. An der Dekoration des Gebäudes arbeiteten unter der Leitung von K.S. Korjagin die besten Meister von Zlynka: J.M. Garbuzow, I.W. Owtschnikow, P.N. Silin, N. Osipow und K.A. Garbuzow. Die Ausstattung des Hauses gefiel dem Auftraggeber.

In den hundert Jahren beherbergte dieses Gebäude den ersten Rat der Arbeiterdeputierten von Zlynka und das Hauptquartier des Bogun-Regiments von N.A. Schtschors, was durch Gedenktafeln an der Fassade bestätigt wurde. Nach der Revolution wurden die Fabriken der Osipows enteignet, aber während der deutschen Besatzung von April bis Dezember 1918 wurden sie an die Eigentümer zurückgegeben. Danach, nach der Befreiung, wurden die Fabriken kurzzeitig verstaatlicht, schlossen aber bald endgültig. Die Eigentümer konnten in sichere Orte fliehen, da es keine Informationen über ihre Verhaftungen oder ihren Tod in der sowjetischen Zeit gibt. Auch die Wohnhäuser der Osipows wurden nationalisiert. Seit der Vorkriegszeit arbeitete hier der Rayonkomitee der KPdSU, und in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges die deutsche Militärkommandantur. Später wurde im Gebäude die städtische Poliklinik untergebracht, und mit der Wiederherstellung des Zlynka-Bezirks im Jahr 1988 zog die Bezirksverwaltung dort ein.

Geo-Punkt

Дом фабриканта Осипова

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