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Haus der Jeropkin

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Das ursprünglich zweigeschossige Gebäude wurde in den Jahren 1764-1772 von dem Architekten M.F. Kazakov erbaut, der Fragmente alter Paläste bewahrte, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts dem Kabinettssekretär von Peter I, A.V. Makarov, und dem Fürsten D.A. Kolzov-Mosalski gehörten. 1771 belohnte Kaiserin Katharina II P.D. Jeropkin mit Landgütern und 4000 Leibeigenen für die Niederschlagung des Pestaufstands, doch er lehnte ab, was ihm noch mehr Respekt der Moskauer einbrachte. Jeropkin nahm auch die Einladung, in das Haus an der Twerskaja für die Generalgouverneure zu ziehen, nicht an und blieb in seiner Villa.

Die Innenräume des Hauses zeichneten sich durch Luxus aus, einschließlich einer Hauskapelle. Die Jeropkins waren für ihre Gastfreundschaft bekannt: Jeder Gast wurde herzlich empfangen und bewirtet. In der Villa fanden glänzende Bälle statt, die in der Kindheit von A.S. Puschkin besucht wurden. Nach dem Tod der Eigentümer ging das Haus an die Neffen der Jeropkins, die Nowosilzows, und dann an die Fürsten Gagarin.

Im Jahr 1806 wurde das Gebäude für 35.000 Rubel an die Moskauer Kaufmannsgesellschaft verkauft, die darin eine Handelsakademie zur Ausbildung von Kindern von Bürgern und Kaufleuten eröffnete. Hier wurden sowohl berufliche als auch geisteswissenschaftliche Fächer unterrichtet. Zu den bekannten Absolventen gehörten der Physiker S.I. Wawilow, der Schriftsteller I.A. Goncharov, der Genetiker N.I. Wawilow und andere.

In den Jahren 1807-1808 wurde das Gebäude von dem Architekten D.I. Zhilyardi umgebaut und erweitert. Nach dem Brand von 1812 musste es wiederhergestellt werden, wobei ein drittes Geschoss, eine klassische Fassade und ein Portikus hinzugefügt wurden. 1817 wurde die Kirche der Maria Magdalena mit Fresken von Wassnezow und Nesterow eingerichtet. 1820 wurde hier der Historiker S.M. Solowjow geboren. 1847 erhielt das Gebäude einen Anbau für Schlafräume und Klassenräume der Zöglinge, und in dieser Form ist es bis heute erhalten geblieben.

Während des Großen Vaterländischen Krieges überstand das Haus wie durch ein Wunder, da eine im Hof abgeworfene Bombe mit Sand gefüllt war. Nach dem Krieg wurde im Park gegenüber das Denkmal „Krieger der Miliz“ zu Ehren der Gefallenen errichtet. 1930 wurde hier das Moskauer Institut für neue Sprachen gegründet. Im Laufe der Jahre änderte sich der Name der Bildungseinrichtung, und heute trägt das Gebäude den Namen der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität.

Geo-Punkt

Дом Еропкина

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