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Das Haus des Ataman Bursak in Krasnodar

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Im fernen Jahr 1795 begann man in der Garnisonsstadt Jekaterinodar, Straßen zu planen und Wohn- sowie Dienstgebäude zu errichten. Am 23. Februar desselben Jahres erhielt die Kanzlei der Militärregierung ein Gesuch des Sekundmajors Fjodor Bursak:

"Ich habe den Wunsch, in der Stadt Jekaterinodar ein Wohnhaus und dazu Läden zu bauen, daher bitte ich die Regierung, mir dafür ein Grundstück zur Verfügung zu stellen."

Zur gleichen Zeit gingen neun ähnliche Gesuche von anderen Schwarzmeerkosaken ein, die ebenfalls um Land für Wohnhäuser und Handelsläden baten.

Im Jahr 1800 wurde Fjodor Bursak Ataman der Kosakenarmee und konnte durch seine entschlossenen Maßnahmen jahrzehntelange Konflikte im kubanischen Land beenden. Seine Bemühungen führten zur Beendigung der Überfälle ungehorsamer Stämme auf die neuen Ländereien der Kosaken. Er eröffnete auch die erste Bildungseinrichtung in der Kuban, die bald zur Militärschule wurde. Gemeinsam mit dem Protopresbyter Kirill gründeten sie die erste Bibliothek in der Kuban und vollendeten den Bau der Militärkathedrale, einer Tuchfabrik, einer Pferdezucht und einer Schafzucht.

Es dauerte eine Weile, bis das Haus gebaut wurde. Das turulische Gebäude mit Portikus und Holzsäulen wurde eines der schönsten seiner Zeit. Turuluk ist Schilf, das mit Lehm beschichtet ist. Das Haus sah nicht nur attraktiv aus, sondern war auch sehr einladend dank seines Besitzers.

Fjodor Jakowlewitsch Bursak empfing in seinem Haus viele bekannte Persönlichkeiten, darunter Alexander Sergejewitsch Puschkin im Jahr 1820, Michail Jurjewitsch Lermontow im Jahr 1837, A.I. Odojewski, P.A. Katenin, A.A. Bestuschew-Marlinki, A.P. Jermolajew und die Familie des Generals Raewski.

Die jungen Besitzer des Hauses, Afanasi und Pawel Bursak, nahmen am Krieg gegen Napoleon teil. Afanasi war persönlicher Adjutant des Kriegsministers Barclay de Tolly, leitete dann eine Gardeschar und erlangte Ruhm als tapferer Krieger in den Kämpfen gegen die Franzosen. Leider nahm sich Afanasi am 28. März 1825 das Leben, und die Gründe für diese Tat bleiben unbekannt.

Das Haus bewahrte viele Erinnerungen, blieb jedoch lange Zeit verlassen und verwahrlost. Bemerkenswert ist, dass in der Nachkriegszeit, als die Stadt sich noch von der faschistischen Besatzung erholte, in der lokalen Presse ein Artikel über ein Denkmal alter Architektur erschien. Darin wurde der Wunsch geäußert, das Gebäude in seinem ursprünglichen Zustand und Layout wiederherzustellen.

Doch wie man sagt: "Schnell wird die Geschichte erzählt, doch langsam wird die Sache gemacht." Erst im Jahr 1992 wurde das Haus Bursak restauriert. Heute ist es als Museum des Fjodor Jakowlewitsch Bursak für Besuche geöffnet. Wenn Sie sich für Geschichte interessieren, insbesondere für die Geschichte der Stadt, wird es für Sie interessant sein, dieses Museum zu besuchen.

Geo-Punkt

Дом атамана Бурсака в Краснодаре

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