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Einkaufsgebäude von Stepan Akimov

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Das Gebäude des Einkommenshauses von Stepan Akimov in Rostow am Don ist nicht so bekannt wie andere vorrevolutionäre Bauwerke der Stadt, hebt sich jedoch durch die erhaltenen Elemente der Innenausstattung hervor. Der erste Eigentümer war der Bürger Stepan Akimov, geboren 1854 in Rostow am Don. Seine Eltern besaßen ein Anwesen an der Ecke der Kankrinskaja-Straße und des Soborny-Gässchen, das später aufgeteilt wurde: Ein Teil fiel seinen Schwestern Ljubow und Jekaterina zu, der andere wurde Eigentum von Stepan Akimov, der bereits eine Familie hatte, seine Frau Maria und Tochter Anna.

Bald entschied er sich, ein Einkommenshaus zu bauen, und erhielt 1899 die Genehmigung zum Bau eines zweigeschossigen Gebäudes mit Keller in der Kankrinskaja-Straße (Haus 26), das ein Einkommen von 390 Rubel pro Jahr einbrachte. Die Fassade des Hauses war mit Kartuschen mit den Monogrammen „SA“, den Initialen von Akimov, sowie Darstellungen von Aphrodite mit Muscheln geschmückt, was das mythologische Thema unterstrich. 1911 ging das Haus durch Erbschaft an seine Tochter Anna Stepanowna Akimova über, doch bald begann der Erste Weltkrieg, und die Stadt erlebte den Einzug der Bolschewiki und den Bürgerkrieg.

1920 wurde das Gebäude durch eine Granate beschädigt: Die Fenster wurden zerbrochen, das Dach durchschlagen und Risse in den Wänden traten auf. Im März 1922 verkaufte Anna Akimova das Haus für 300 Millionen Rubel an Nikolai Korolkov aus der Provinz Woronesch, was die Entwertung des Geldes in der Sowjetzeit widerspiegelt. Doch bald wurde das Gebäude nationalisiert, und Korolkov konnte es nicht wiederherstellen. Er versuchte, sein Eigentum zurückzubekommen, jedoch ohne Erfolg.

Heute ist das Gebäude ein Objekt des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung, und an seiner Fassade befindet sich eine Tafel mit Informationen über Stepan Akimov. In der Stadt kursieren Gerüchte über Verbindungen dieses Hauses zur Familie der Don-Kaufleute Paramonov, doch diese sind nicht bestätigt. Die Einzigartigkeit des Hauses liegt in der erhaltenen vorrevolutionären Stuckarbeit, aus der ein Kabel mit einer Glühbirne aus der Sowjetzeit hervorsticht. Dies erfordert eine sorgfältige Behandlung, und einige Elemente benötigen eine Restaurierung, aber moderne Restaurierungsmethoden werfen Bedenken auf. Auch im Haus ist eine gusseisern-marmorierte Treppe erhalten geblieben, und die Reste eines Marmorspiegels erinnern an den barbarischen Umgang mit der Architektur der Vergangenheit. Der Zugang zum Gebäude erfolgt durch eine geschnitzte Tür, die einen in die Welt der Architektur vergangener Zeiten versetzt.

Geo-Punkt

Доходный дом Степана Акимова

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