← Zum Feed · Karte

Einkommenshaus der Moskauer Kaufmannsbank mit Geschäften und Lagerhäusern

Фото 1
Geschichte der Entstehung und Umgestaltung

Am Ausgang der Iljinka zum Alten Platz befinden sich zwei Komplexe, die Einkommensgebäude Moskaus aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert darstellen. Links befindet sich der Einkommenskomplex der Nordischen Versicherungsgesellschaft, rechts das Einkommenshaus der Moskauer Kaufmannsgesellschaft, das Geschäfte und Lagerhäuser umfasst.

Der Einkommenskomplex der Nordischen Versicherungsgesellschaft wurde praktisch vollständig umgebaut. Das Einkommenshaus der Moskauer Kaufmannsgesellschaft ist ein interessantes Beispiel für den Moskauer Bau, bei dem ein neues Gebäude aus der Umgestaltung eines alten entstand. Im 18. Jahrhundert gehörte das Grundstück, auf dem sich jetzt dieses Gebäude befindet, der Familie Tatischew. In der Mitte des gleichen Jahrhunderts war geplant, den Hof der Tatischews zu erwerben, um ein Salzlager zu errichten, aber der Deal kam nicht zustande. Ende des 18. Jahrhunderts wechselte das Grundstück mehrmals die Besitzer, darunter die bekannten Kaufleute Jewreinow. Das moderne Gebäude umfasst zwei Einkommensgebäude mit Geschäften, die der Kaufmann Matjuschin vor dem Vaterländischen Krieg von 1812 errichtete. 1828 wurde der Bau an der Iljinka um ein drittes Stockwerk unter Wojekow erweitert. In den Jahren 1859 und 1863 wurde ein vierstöckiger Bau am Alten Platz neu errichtet.

Besitzer und bedeutende Persönlichkeiten

Seit 1870 gehört das Grundstück der Moskauer Kaufmannsbank, deren Architekt lange Zeit der bekannte Moskauer Architekt B.V. Freidenberg war. 1894 führte er aufgrund technischer Probleme, die mit der unterschiedlichen Höhe der Etagen in verschiedenen Teilen des Gebäudes verbunden waren, eine umfassende Rekonstruktion des Komplexes durch. B.V. Freidenberg, den man als "einen der Hauptarchitekten der kaufmännischen Moskauer" der 1880er Jahre bezeichnen kann, baute an der Iljinka die Moskauer Kaufmannsbank (Nr. 8), die Moskauer Handelsbank Najdenow (Nr. 10) und das Einkommenshaus der Kaufmannsgesellschaft. Seine Arbeiten an der Iljinka erinnern an die Architektur der Bankenmetropole Europas, Wien, mit Elementen des "Pseudobarock" der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, reich verzierten Fassaden, korinthischen Pilastern und Fenstern mit Tympana.

Unmittelbar vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1914, wurden unter der Leitung von R.I. Klein im Einkommenshaus der Kaufmannsgesellschaft bedeutende Bauarbeiten zur Einrichtung von Lagerräumen für besondere Werte durchgeführt.

Nach 1918 wurde der Komplex von Institutionen der Regierung der UdSSR und der RF genutzt.

Geo-Punkt

Доходный дом Московского Купеческого банка с магазинами и товарными складами

Kommentare