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Mietshaus Korovin (Moskau, ul. Petrovka, 19)

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Das Mietshaus des Kaufmanns M. Korovin nimmt ein bedeutendes Grundstück in der ul. Petrovka ein. In den 1730-40er Jahren befand sich hier der Hof des Senators W. Novosilzow, den dessen Kinder an A. Nekrasow, den Urgroßvater des Dichters N. Nekrasow, verkauften. Das Haus der Nekrasows, das 1793 erbaut wurde, bildete die Grundlage des heutigen Mietshauses, das entlang der roten Linie der Petrovka liegt.

Nach dem Tod Nekrasows verkaufte seine Witwe das Grundstück an den Sergeanten N. Owtsyn. Ab den 1820er Jahren hörte das Gebäude auf, ausschließlich Wohnzwecken zu dienen. Im Haus der Owtsyns wurde die „Petrowskaja Apotheke“ des Apothekers I. Auerbach eröffnet, später gab es hier die homöopathische Apotheke A. Forbrichers und einen Laden der Gasgesellschaft.

Im Oktober 1871 wurde im Haus die „Petrowskaja Klinik für ambulante Patienten“ eröffnet, in der bekannte Moskauer Ärzte arbeiteten: F. Haag, N. Gagman, A. Lewintal, D. Nasow und andere.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte das Grundstück dem Kaufmann M. Korovin. 1897 begann der Architekt I. Kondratenko mit dem Bau eines neuen Mietshauses im eklektizistischen Stil, das er 1899 abschloss. Das Haus war reich mit Stuck verziert.

Das Erdgeschoss des Gebäudes ist für Geschäfte reserviert. Zu verschiedenen Zeiten befanden sich hier die Konditorei der Gesellschaft Einem und der Friseursalon „I. Andrejew und Söhne“. Der ehemalige Leibeigene Ivan Kozyrew, bekannt als Andrejew, erlangte weltweite Berühmtheit und den Titel eines Professors für Friseurkunst in Paris.

In den Wohnbereich des Gebäudes gelangt man durch zwei Eingänge, über denen sich mit Stuck verzierten Erker befinden. In der Mitte des Gebäudes befindet sich über einem Kartusche mit den Baujahren eine Nische mit einer Lampe.

Das Durchfahrtsportal führt zu den inneren Gebäuden des Mietshauses, wo Wohnungen vermietet wurden.

Im Gebäude 5 lebte in der Wohnung 35 von 1903-04 Tschechow. Der Aufstieg in den dritten Stock war für den kranken Dramatiker „eine Heldentat“, wie er selbst schrieb.

Am 17. Januar 1904 verließ Tschechow von dieser Wohnung aus das MHT zur Feier des 25-jährigen Bestehens seiner literarischen Tätigkeit, und an die Adresse der petrowskaja Wohnung kamen noch lange Glückwünsche und Postkarten.

In einem der Gebäude des Hauses Korovin lebte der Architekt W. Zaleski, und 1919 hielt sich hier kurzzeitig Jessenin auf.

Heute ist das Erdgeschoss des Hauses immer noch mit Geschäften belegt, in einigen von ihnen sind Elemente der früheren Dekoration erhalten geblieben.

Geo-Punkt

Доходный дом Коровина (Москва, ул. Петровка, 19)

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