In der Zeit vor der Revolution lebten mehrere Familien der Paramonow in Rostow am Don. Die bekanntesten unter ihnen waren die Familien von Elpifador Trofimowitsch Paramonow und Ivan Trofimowitsch Paramonow, Söhne eines Kosakenhändlers aus dem Dorf Niederschirskaja. Beide Brüder zogen nach Rostow am Don und begannen mit dem Handel, wobei sie bald wohlhabende Menschen wurden. Besonders erfolgreich war das Geschäft des jüngeren Bruders, Elpifador, dessen Name heute mit allen architektonischen Denkmälern der Paramonow assoziiert wird.
Doch jetzt geht es um das erhaltene Mietshaus, das den Söhnen von Ivan Paramonow gehörte: Alexander, Ivan und Fedor. Alle drei Brüder führten ein gemeinsames Geschäft und besaßen eine Mühle, wenn auch in kleinerem Maßstab als Elpifador. Sie waren sehr eng verbunden und bauten 1903 ein zweigeschossiges Mietshaus im klassizistischen Stil. Bis 1920 lebten sie mit ihren Familien in diesem Haus und vermieteten die verbleibenden Wohnungen. Das Haus befand sich in der Nikolskaja Straße, heute bekannt als Sozialistische Straße.
Nach der Machtübernahme durch die Bolschewiki wurde das Haus beschlagnahmt und später um zwei Etagen erweitert. Dies, zusammen mit der nachlässigen Behandlung des historischen Erbes, führte dazu, dass das Gebäude baufällig wurde und Risse in seiner Fassade auftraten. Im Jahr 2017 kam es zu einem teilweisen Einsturz, gefolgt von einem kleinen Brand. Die Zukunft des ehemaligen Mietshauses der Paramonow bleibt ungewiss, aber die Einheimischen, die das Erbe der Paramonow und die Geschichte der Stadt schätzen, haben sich entschlossen, für seinen Erhalt zu kämpfen.
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