Das Mietshaus der Bachrushins, im Zentrum von Moskau gelegen, ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit und hat den Status eines erkannten Objekts des kulturellen Erbes. Es wurde in den Jahren 1900 und 1901 auf Bestellung der Moskauer Unternehmer und Wohltäter Bachrushins erbaut und von dem Architekten Karl Hippius entworfen. Das Grundstück gehörte der Gesellschaft „A. Bachrushin und Söhne“.
Das fünfstöckige Gebäude ist in zwei Teile unterteilt: In den ersten beiden Etagen befanden sich Geschäfte, während die oberen Etagen Wohnräume beherbergten. Im Erdgeschoss befand sich das Geschäft der Brüder Paté, wo Phonographen und Grammophone verkauft wurden, sowie das Fotostudio „Otto Renar“. Hinter diesem Gebäude errichtete Hippius vier weitere Mietshäuser für die Gesellschaft, deren Wohnungen vermietet wurden.
Karl Hippius, ein bekannter Moskauer Architekt, arbeitete häufig im Auftrag der Familie Bachrushin. Er war ein Meister des Jugendstils, und das Mietshaus der Bachrushins ist in diesem Stil gestaltet. Die Fassade des Gebäudes zeigt zur Tverskaja-Straße, und die Balkonbrüstungen sind mit Blumenstängeln verziert. Die seitlichen Teile des Gebäudes heben sich durch Erker auf Säulen ab, deren Kapitelle mit weiblichen Masken mit wehenden Haaren geschmückt sind. Im vierten Stock befindet sich ein langer Balkon, der die gesamte Fassade umschließt, mit denselben Masken an den Stützpfeilern.
In den 1970er Jahren befand sich im Erdgeschoss ein Juweliergeschäft „Berjoska“. Im April 2012 wurde das Gebäude auf Beschluss der Regierung von Moskau in das Register des kulturellen Erbes von Moskau aufgenommen.
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