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Einkommensbesitz A.A. Lizarik-A.L. Shanyavsky

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Haus Nr. 4 befindet sich fast am Anfang der Straße und umfasste ursprünglich Kammern aus dem 18. Jahrhundert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden sie in ein neues dreigeschossiges Gebäude mit Fassaden im Stil des späten Klassizismus integriert.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts beherbergte es die Gesellschaft russischer Ärzte. Die oberen Etagen wurden von einer Klinik belegt, während im Erdgeschoss eine Apotheke betrieben wurde. Bis Ende des 19. Jahrhunderts zog die Gesellschaft in das Haus Nr. 25 um, und die Räume wurden von den Musikschulen des Herrn Reshko eingenommen. In die Schule wurden Kinder ab sieben Jahren für 4-5-jährige Kurse aufgenommen, die Kosten für die Ausbildung betrugen 50 Rubel.

Das Haus wurde bekannt durch Alphonse Leonovich Shanyavsky, einen russischen General, der aktiv in der Aufklärungsarbeit tätig war. Er organisierte hier einen Club für die kreative Intelligenz und günstige möblierte Zimmer, die zunächst „Gunib“ und später „Stolitsa“ genannt wurden. Hier übernachteten so bekannte Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Ivan Bunin, der Dichter Konstantin Balmont und der Künstler Nikolai Sapunov. Die Preise für die Zimmer waren erschwinglich: von einem bis drei Rubel und fünfzig Kopeken pro Nacht. Im Erdgeschoss befand sich ein demokratisches Teehaus, das nicht nur Tee, sondern auch günstige Mittagessen anbot.

Ivan Bunin erwähnt in seiner Erzählung „Muse“: „Ich lebte am Arbat, neben dem Restaurant „Praga“, in den Zimmern von „Stolitsa“. Tagsüber arbeitete der Künstler zu Hause, abends verbrachte ich oft Zeit in günstigen Restaurants mit neuen Bekannten aus der Bohème, die dem Billard und Krebs mit Bier zugetan waren.“

Im Jahr 1905 vermachte Shanyavsky das Haus und das Grundstück der Stadtverwaltung zur Gründung einer Volkshochschule, die für alle Interessierten zugänglich sein sollte. Die Universität wurde jedoch erst 1908 eröffnet und zog 1912 in ein eigens dafür erbautes Gebäude am Miusskaja-Platz um.

In der Sowjetzeit befanden sich in dem Haus kommunale Wohnungen und verschiedene Büros. Bei der Errichtung des Kalininskoje Prospekt war geplant, dieses Viertel, einschließlich des Restaurants „Praga“, abzureißen, aber nach langen Diskussionen wurde es erhalten. In den 1980er Jahren wurde das Haus einer umfassenden Renovierung unterzogen, die sich über viele Jahre hinzog.

Geo-Punkt

Доходное владение А.А.Лазарик-А.Л.Шанявского

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