Über Kosma Prutkov wurde bereits viel gesagt, doch seine "Söhne" bleiben bis heute im Schatten des berühmten "Vaters". Es ist höchste Zeit, die Namen von Faddej, Andronik, Anton und Agapij in die russische Literatur aufzunehmen. Der Pseudoleutnant und Ritter Faddej Kозьмич wurde bekannt durch seine poetischen "Militär-Aphorismen". Seine gereimten Gedanken beeindrucken: "In Garnisonen gibt es viele Beispiele, dass Kinder den Herren der Offiziere ähneln", "Sag nicht: Mich zu schlagen ist nicht standesgemäß, die Schulterstücke streiten und schlagen den Rücken", "Sei flink, und von Jahr zu Jahr wird das Regiment dir mehr Einkommen bringen". Leider "verstarb" dieser vielversprechende Aphorist in der Blüte seiner Kräfte.
Dennoch blieb das "Zeremoniell der Beerdigung des Leichnams des verstorbenen Leutnants und Ritters" erhalten, verfasst von dem Auditor seines Regiments. Hinter dem Sarg gingen "Slawophilen und Nihilisten, bei beiden sind die Nägel ungepflegt. Denn wenn sie sich in der Wahrscheinlichkeitstheorie nicht einig sind, so sind sie sich in der Ungepflegtheit einig". Die Beerdigungsprozession war sehr farbenfroh. Den Zug eröffneten die Trompeter. Dahinter führte man die Maultier, auf dem der Verursacher des Weinens saß. Danach folgten "Gänse, Truthähne, Enten, mehr aus Spaß als aus Ernst". Gefolgt von einem Lärm machten Burenin, Suvorin und Korsh, bekannte literarische Persönlichkeiten jener Zeit, ihren Auftritt.
Ein anderer Sohn Prutkovs wurde Andronik. Noch zu Lebzeiten des Vaters veröffentlichte er 1861 im Magazin "Unterhaltung" das Drama in drei Akten "Liebe und Silin". Kurz gesagt: Der Anführer des Adels Silin isst Nudeln und lernt Französisch, während seine Gefährtin Liebe ihn von Fliegen ablenkt. Bald erscheinen die "Gischpans" Don Merzavec und die Dame Oslabela, und Silin verliebt sich in Letztere. Die Kritiker bemerkten: "Das ganze Drama ist voller Anspielungen, die nur den Freunden der Familie Prutkov verständlich sind. Außer vielleicht der letzte Ausruf 'Auf die Knie!', mit dem Nikolaus I. einst den cholera-bedingten Aufstand niederschlug". "Der Triumph der Tugend" wurde von Anton und Agapij Prutkov geschaffen, doch das Werk erblickte erst 1959 das Licht der Welt. So war das kollektive Produkt der Kreativität des russischen Volkes jener Jahre.
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