Die Znamenskirche in Mzhara, auch bekannt als Znamenskirche, ist ein orthodoxer Tempel in Suzdale. Sie befindet sich am Eingang zur Stadt, bei der ehemaligen Wladimirer Pforte, am Ufer des Flusses Mzhara, einem Nebenfluss der Kamenka. Die bis heute erhaltene Sommerkirche wurde 1749 erbaut und bildet ein architektonisches Ensemble mit dem freistehenden Glockenturm und der im Jahr 1777 errichteten Winterkirche der Verklärung.
An der Stelle der heutigen Znamenskirche befanden sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts das Wladimirer Frauenkloster und das Dorf Pinaeva, letzteres wird 1685 erwähnt. Das Wladimirer Kloster wurde 1237 von den Truppen Batu's zerstört, und das Dorf wurde Ende des 17. Jahrhunderts Teil von Suzdale unter dem Namen Pinaikhi oder Pinaeva Seite.
Laut dem Katasterbuch von Suzdale standen 1617 hier zwei hölzerne Tempel, die der Einführung und der Geburt Christi geweiht waren. Später, Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts, wurde auf Anordnung von Metropolit Ilarion die hölzerne Znamenskirche vom Handelsplatz hierher gebracht. 1749 wurde an ihrer Stelle der heutige steinerne Tempel erbaut.
Dieser einschiffige Tempel ist ein zweigeschossiger Quader mit einer großen Apsis auf der Ostseite. Die Fenster sind in zwei Reihen angeordnet und mit geschnitzten Rahmen und figürlichen Säulen im zweiten Geschoss verziert. Früher war der obere Teil der Wände mit biblischen Motiven anstelle von geschnitzten Kokoschniks geschmückt. Auf der Westseite schließt sich ein massives Portal mit kantigen Säulen an den Quader an. Der freistehende dreigeschossige Glockenturm wurde etwas später erbaut.
In der sowjetischen Zeit wurde die Kirche geschlossen. 1959 wurde sie von A.D. Varganov restauriert. 1991 wurde der Tempel der Wladimir-Suzdaler Diözese übergeben.
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