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Kirche Allerheiligen auf dem ehemaligen Friedhof in Wad

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Die einschiffige Friedhofskirche im Dorf Wad, auch als Fußboden bekannt, wurde 1867 erbaut und zu Ehren Allerheiligen geweiht. Sie funktionierte 70 Jahre, wurde jedoch 1936 geschlossen, und zusammen mit ihr wurde auch der alte Friedhof aufgelöst.

Im Archiv von Arzamas befindet sich eine Notiz der Vorsitzenden des Rajonexekutivkomitees, Mironowa, die an das Präsidium des Zentralen Exekutivkomitees der UdSSR gerichtet ist. Darin wird erwähnt, dass sich der Friedhof im Zentrum des Dorfes Wad befand, was gegen die sanitären Normen verstieß. Auf dieser Grundlage sowie gemäß der Gesetzgebung zur Schließung von Friedhöfen und den Schlussfolgerungen der sanitären Aufsicht beschloss das Präsidium des Wad-Rajonexekutivkomitees am 16. März 1936, den Friedhof zu schließen und einen neuen Ort für Beisetzungen bereitzustellen. Im Archiv gibt es auch mehrere Briefe von orthodoxen Gläubigen, die sich über die Schließung des Friedhofs und der Kirche beschweren.

Interessant ist der Auszug aus dem Protokoll der Sitzung der Kultkommission beim Präsidium des Gorki-Rajonexekutivkomitees vom 19. Juli 1936. In dem Dokument wurde die Schließung der Friedhofskapelle im Dorf Wad diskutiert. Es wurde beschlossen, die Kapelle zu schließen und sie in einen Radioanschluss umzubauen, was dem Wad-Rajonexekutivkomitee übertragen wurde. Doch 1939 wurde im Gebäude der Kirche anstelle des Radioanschlusses ein Lebensmittelkombinat untergebracht, dessen Filiale später in der Sakharyev-Kirche eröffnet wurde. 1967 wurde das Gebäude der Kirche Allerheiligen in eine Nähwerkstatt umgebaut. Auf dem Gelände des Nähunternehmens OAO „Raduga“ kann man bis heute die Überreste der Wände des Tempels sehen, die jetzt als Lager genutzt werden.

Geo-Punkt

Церковь Всех Святых на бывшем кладбище в Ваде

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