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Kirche der Himmelfahrt des Herrn in Tula

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Die Kirchengemeinde wurde im 17. Jahrhundert gegründet, und zur gleichen Zeit wird die Himmelfahrtskirche erstmals im Buch der Tulaer Posad von 1646 erwähnt. 1712 finanzierte der Kaufmann Andrei Fyodorovich Vladimirov den Bau einer Steinkirche. Allerdings fehlte es an einem Altar für die Morgenliturgie, und die Gemeindemitglieder wandten sich mit der Bitte um dessen Bau an den Bischof. Die Genehmigung wurde erteilt, aber aufgrund des maroden Zustands der Kirche fand der Anbau nicht statt.

1754 wurde beschlossen, die alte Kirche abzureißen und einen neuen zweigeschossigen Tempel zu errichten. Der Bau dauerte über dreißig Jahre. 1755 wurde das erste Geschoss fertiggestellt und geweiht. Aufgrund von Geldmangel blieb das obere Geschoss unvollendet. 1767 begannen die Gemeindemitglieder mit der Sammlung von Mitteln zur Fertigstellung des Baus. 1779 wurde das Gebäude durch ein Feuer beschädigt. Der langwierige Bau erklärt wahrscheinlich die Diskrepanz zwischen den flachen Fassaden im klassizistischen Stil und den barocken Formen der Lichtkuppel. 1787 wurde der Tempel schließlich fertiggestellt und am 2. Oktober geweiht. Nebenan wurde ein Glockenturm mit sechs Glocken errichtet.

Der Tempel hatte eine vergoldete Kuppel, das Dach war mit weißem Blech gedeckt, der Ikonostase war vergoldet, und die Ikonen wurden von Meister Grigori Ivanovich Belousov gemalt. 1824 wurde im ersten Stock ein Altar der Heiligen Barbara eingerichtet, dank des Kaufmanns Ivan Ivanovich Vladimirov. 1883 wurde an der Kirche eine Kirchenschule eröffnet. 1834 zerstörte ein Feuer den Ikonostase im zweiten Stock, und ein neuer wurde erst 1844 fertiggestellt.

Zu den Reliquien der Kirche gehörten das Bild der Schmerzhaften Gottesmutter, eine Kopie des wunderwirksamen Bildes aus Sankt Petersburg von 1888, das Bild der Heiligen Barbara und ein Teil der Reliquien des Heiligen Panteleimon.

Anfang der 1930er Jahre wurde der Tempel geschlossen und der Glockenturm abgerissen. Die Himmelfahrtskirche wurde 1960 durch einen Beschluss des Ministerrats der RSFSR als Denkmal von historischer und kultureller Bedeutung anerkannt und unter staatlichen Schutz gestellt. 1961 wurde in dem Gebäude der ehemaligen Kirche eine Werkstatt für „Soiuzshakhtoosushchenie“ eingerichtet. 1992 wurde die Himmelfahrtskirche an das Tulaer Bistum zurückgegeben. An der Kirche funktionieren eine Gemeindeschule und eine Bibliothek. Seit dem 20. März 2008 erhielt der Tempel auf Beschluss des Bischofsrates den Status einer Missionskirche.

Geo-Punkt

Церковь Вознесения Господня в Туле

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