Die fünfkuppelige Himmelfahrtskirche befindet sich nördlich der älteren Georgskirche, die dem Friedhof ihren Namen gab. Sie wurde 1808 erbaut und 1877 erweitert. Die Himmelfahrtskirche zeichnet sich durch Einfachheit und Bescheidenheit aus, wie die meisten Kirchen auf Friedhöfen. Die Grundlage ihrer Komposition bildet ein zweilichtiger, säulenloser Viereck mit fünf Kuppeln. Im Osten schließt sich eine große Apsis an, im Westen die Sakristei und der dreigeschossige Glockenturm, der 1808 errichtet wurde. Die Ecken des Vierecks und der Apsis der Sakristei sind abgerundet. Das Erscheinungsbild der Kirche wird durch umfangreiche Anbauten, die in den 1870er Jahren an die nördlichen und südlichen Wände des Vierecks hinzugefügt wurden, kompliziert. Die äußere Gestaltung des Gebäudes ist im klassischen Stil gehalten. Die Zentren der nördlichen und südlichen Fassaden sind durch Risalite mit dreieckigen Giebeln hervorgehoben. Rechteckige Fenster sind mit Füllungen umrahmt und mit Schlusssteinen verziert. Horizontale Gliederungen der Fassaden sind durch Fensterbänder und einen zweigeschossigen Gesims dargestellt. Das Innere der Kirche wird von einem geschnitzten fünfgeschossigen Ikonostase geschmückt, dessen untere Geschosse aus dem späten 18. Jahrhundert stammen, während die beiden oberen im pseudo-russischen Stil des späten 19. Jahrhunderts ausgeführt sind. An den Wänden des Vierecks hat sich eine erneuerte Malerei aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten.
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