Das Dorf Lemeshki, auch bekannt als Lemeshki, liegt 13 Werst von der Stadt Wladimir entfernt. Laut Überlieferung wurde es aus Bauern gebildet, die von verschiedenen Orten von fünf Grundbesitzern hierher umgesiedelt wurden. Im Jahr 1692 baute der Grundbesitzer Stepan Andrejewitsch Theofilatjew hier die erste Kirche, die im Namen der Himmelfahrt des Herrn geweiht wurde. Für die Betreuung der Kirche wurden ein Priester, ein Diakon, ein Küster und eine Oblatenfrau eingesetzt. Der Grundbesitzer stellte ihnen 10 Viertel Ackerland und Wiesen für 10 Kopien zur Verfügung.
Im Jahr 1726 wurde auf Bitte von Alexander Theofilatjew aus dem Dorf Oslavskaja eine alte Holzkirche hierher transportiert, aus der in Lemeshki eine andere warme Kirche erbaut wurde, die zu Ehren des heiligen Nikolaus des Wundertäters geweiht wurde.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde an der Stelle dieser beiden Kirchen eine Steinkirche errichtet; ihr warmer Altar wurde 1808 geweiht, der Hauptaltar 1824. Im Jahr 1857 wurde an die Kirche ein steinerner Glockenturm angebaut. In der Kirche gibt es drei Altäre: im kalten Teil im Namen der Himmelfahrt des Herrn, in den warmen Altären im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters und der Gottesmutter „Freude aller Trauernden“.
Die kirchlichen Dokumente sind vollständig erhalten: Kopien der Personenstandsregister seit 1780 und Beichtlisten seit 1823. Zur Kirche gehört eine Kapelle an der Nischni Nowgoroder Chaussee, der Grund für ihren Bau ist unbekannt. Eine andere Kapelle im Dorf Grezina wurde zum Gedenken an die Erscheinungen der heiligen Märtyrerin Paraskeva errichtet.
Bei der Kirche gibt es 1 Desjatina Grundstücksland, 27 Desjatinen Ackerland und 3 Desjatinen Wiesen, für die ein Plan vorliegt. Der Stellenplan sieht einen Priester und einen Psalmodiker vor. Ihr Einkommen beträgt 650 Rubel pro Jahr, einschließlich Zinsen auf ein Kapital von 550 Rubel sowie Einnahmen aus Gottesdiensten, Sakramenten und Land. Die Häuser des Klerus befinden sich auf Kirchenland. Die Gemeinde umfasst das Dorf Lemeshki und die Dörfer: Kvashnina, Grezina, Sobolicha und Novaya Bykovka, wo laut den Kirchenlisten 519 Männer und 549 Frauen verzeichnet sind. Im Dorf Lemeshki gibt es eine Volksschule, die vom Land finanziert wird.
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