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Kirche der Himmelfahrt des Herrn auf dem Zarjechnoe Friedhof in Schuja

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Die Kirche wurde anstelle einer Kapelle errichtet, die seit 1884 auf dem Zarjechnoe Friedhof existierte. Der Bau begann am 25. August 1902 und die Weihe fand am 23. Mai 1908 statt. Kurz danach wurden Mittel für die Unterhaltung einer eigenen Gemeinde bereitgestellt. 1939 wurde die Kirche geschlossen. Das Gebäude aus Ziegeln mit unverputzten Fassaden ist im russischen Stil gehalten, mit dekorativen Elementen, die für die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts charakteristisch sind. Die Komposition der Kirche ist längsachsig und umfasst einen einschiffigen Quader mit angrenzenden, niedrigeren und schmaleren Volumen der halbrunden Apsis, der rechteckigen Trauungsstätte und der Vorhalle, die zur dreigeschossigen Glockenturm übergeht. Die Fassaden des Quaders enden in hohen Giebeln, und das viergiebelige Dach mit geneigten Diagonalen bereichert die Silhouette der Kirche und macht das Hauptvolumen zur Dominante der Komposition. Die Gestaltung der Fassaden unterliegt den Giebeln: große Rundbogenfenster bilden eine pyramidenförmige Komposition, die durch einen dreibogigen Archivolten betont wird. Die Arkatur aus Nischen und die ausgeprägte Gesims mit Zinnen und Türmchen wiederholen die Neigungen der Giebel. Die Plastizität der Fassaden wird durch Halbsäulen mit weißen Stein-Kapitellen und Basen, hervortretenden Risaliten der Eingangsportale und massiven Kreuzen in Nischen bereichert. Die Dekoration der Trauungsstätte und des Glockenturms ist zurückhaltender und kopiert Elemente der Ausstattung von Kirchen des 17. Jahrhunderts. Im mittleren Geschoss des Glockenturms wechseln sich durchgehende und falsche Rundbogenfenster mit Rahmen ab, deren Gesimse an einen Hügel aus drei Kokoschniks erinnern.

Im Inneren ist der Hauptquader mit einer achteckigen Kuppel mit schmalen diagonalen Flächen überdeckt. Diese verbindet sich mit der Apsis, die mit einer Konche überdeckt ist, und der Trauungsstätte, deren Gewölbe für ihre Zeit archaisch ist. In der Apsis und der Trauungsstätte sind teilweise die Metlinskij Fliesen des Bodens erhalten geblieben. Die Gewölbe und Bögen im Tempel sind mit profilierten Zügen bearbeitet. Derzeit ist im Inneren der ehemaligen Kirche Ausrüstung für die Mehlproduktion installiert. Der Raum hat insgesamt sein ursprüngliches Volumen bewahrt, wurde jedoch einer inneren Umgestaltung unterzogen. Unter der Schicht von Kalkfarbe sind Fragmente von Malereien auf den Gewölben der Kirche erhalten geblieben.

Geo-Punkt

Церковь Вознесения Господня на Заречном кладбище в Шуе

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