Die warme Kirche zu Ehren der Erhebung des Heiligen Kreuzes ist das älteste erhaltene Steingebäude des Klosters. 1735 wurde ein Seitenaltar hinzugefügt, der Simeon und Anna gewidmet war, der im 18. Jahrhundert dreimal umbenannt wurde, bis er 1818 im Namen des Ikone der Tolgsker Gottesmutter geweiht wurde. 1867 entstand im Altarbereich der Kirche ein Seitenaltar zu Ehren von Alexander Newski zur Erinnerung an die wunderbare Rettung des Kaisers Alexander Nikolajewitsch am 4. April 1866. In den Jahren 1815-1816 schuf der Jaroslawler Schnitzer Kuzma Gavrilov Stolyarev einen neuen Ikonostase im maurisch-gotischen Stil für 625 Rubel, und Michail Petrov Stolyarev vergoldete ihn für 1350 Rubel. 1838 wurde die Kirche verändert: die Fenster wurden vergrößert, die Gewölbe angehoben, die inneren Säulen entfernt und die oberen Teile der Kirche mit Wandmalereien geschmückt. 1892 wurde die Kirche mit Ölfarben bemalt. Der bedeutende Stebau im Kloster wurde unter dem Abt Gordian durchgeführt, als das moderne Ensemble des Klosters entstand.
Nach 1928 wurde im Kreuzerhebungstempel im zweiten Stock ein Klub mit verschiedenen Gruppen, einem Blasorchester und einem Puppentheater eingerichtet, während im ersten Stock eine Küche, ein Wohnheim und eine Schule untergebracht waren. 1937 wurde im Klub eine neue Breitbildtechnik für Filmvorführungen installiert. Allerdings störten die metallenen Spannungen, die Schatten auf die Leinwand warfen, die Vorführungen, und sie wurden mit einem Autogen abgeschnitten. Dies führte zu Rissen an der Decke und den Wänden unter dem Druck der schweren Kuppel. In den 1960er Jahren versuchte man, die Spannungen wiederherzustellen, aber sie brachen bald, was zum Einsturz der Gewölbe führte. In den 1970er Jahren befand sich das Gebäude aufgrund barbarischer Nutzung in einem beklagenswerten Zustand. Die metallischen Konstruktionen, die die Last auf die Wände verringerten, wurden abgeschnitten, um die Filmvorführungen nicht zu stören, die als die wichtigste Kunst angesehen wurden, viel wichtiger als die alte russische Architektur. Die Kirche blieb fast fünfzig Jahre unbedeckt, und ihre Wiederherstellung schien unmöglich. Doch bis 1999 wurde die Kreuzerhebungskirche restauriert und am 26. September desselben Jahres von Erzbischof Michail von Jaroslawl und Rostow geweiht.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.