Die Auferstehungskirche ist ein eindrucksvolles Beispiel für eine ländliche Pfarrkirche, deren Architektur Elemente des Barock und des Klassizismus vereint. Aus Ziegeln erbaut, verputzt und in zwei Farben mit weißen Details gestrichen, wurde die Kirche 1789 anstelle einer alten Holzkirche errichtet. 1844 wurde ein Speisesaal mit warmen Kapellen des heiligen Demetrius von Saloniki und der Heiligen Flora und Lavra angebaut, und 1849 wurde ein Glockenturm hinzugefügt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche von einer Ziegelmauer mit einem Metallgitter und schönen dreibogigen Toren auf der Ostseite sowie einem Tor auf der Südseite umgeben. Gegenüber den Toren wurde ein zweigeschossiges Ziegelhaus für die Gemeinde und ein freistehendes Holzgebäude errichtet. Östlich der Kirche befindet sich ein kleiner Teich. Die Mauer und das Wirtschaftsgebäude sind bis heute nicht erhalten geblieben.
Die Kirche befindet sich im nordwestlichen Teil des Dorfes, an einem hohen Ufer des Flusses Vozhna. Ihre architektonische Komposition stellt einen "Achtkant auf einem Viereck" dar. Über dem Hauptvolumen erhebt sich ein Achtkant mit einer kuppelartigen Dachkonstruktion und einer eleganten Kuppel auf einem oktogonalen Tambour. Der Altar, rechteckig im Grundriss mit sanfter Rundung der östlichen Wand, hat die gleiche Höhe wie das Hauptvolumen und ein Dach mit Gänseprofil und einer miniaturhaften Kuppel. Die Wände des Speisesaals, die zuvor die gleiche Höhe hatten, wurden später erhöht. Der hohe Glockenturm besteht aus vier sich verjüngenden Vierecken mit einer achteckigen kuppelartigen Dachkonstruktion und einem hohen Spitzdach.
Das Gebäude steht auf einem niedrigen profilierten Sockel. Die Ecken des Hauptvolumens und des Altars sind mit doppelten Pilastern geschmückt, die ein breites dreiteiliges Gesims tragen, das auf die Fassaden des Speisesaals übergeht. Die seitlichen Eingänge zur Kirche sind von Rustika mit Fächerfugen umrahmt und mit metallenen Kappen auf filigranen Konsolen akzentuiert. Rechteckige Fenster des Hauptvolumens und des Altars sind mit rahmenden Fensterlaibungen mit Ohren, Ohrringen und kleinen Schlössern gestaltet. Die Kanten des Achtkants sind durch Gruppen von drei Pilastern hervorgehoben, wobei der mittlere die Ecke umschließt. Das abschließende Gesims entspricht dem Gesims des Hauptvolumens, und in der Umrahmung der Fenster des Achtkants fehlen Fensterbänke, dafür erscheinen hohe profilierte Sandriken. Die Fenster des Speisesaals sind ebenfalls mit profilierten Sandriken auf verlängerten flachen Konsolen mit Ohrringen geschmückt. Alle Etagen des Glockenturms haben die gleiche Komposition: Bogenöffnungen sind von doppelten Säulen flankiert, im oberen Geschoss sind es dreiviertel Säulen, die ein Gebälk mit einem dreieckigen Giebel tragen.
Im Inneren ist die Kirche mit einem achtbogenförmigen Gewölbe überdeckt. Der Übergang vom Hauptvolumen zum Achtkant erfolgt durch flache Trompen. Zum Altar führen drei Bogenöffnungen, sein Kastenbogen mit kleinen Entlastungsöffnungen über den Fenstern schließt sich im Osten mit einer Längsrichtung. Der zweisäulige Speisesaal ist mit zwei querliegenden Kastenbögen mit Stützbögen überdeckt, die an den Ecken umgebrochen sind und Entlastungsöffnungen zwischen den Säulen haben. Das Gewölbe der unteren Etage des Glockenturms, dessen Pylonen innen abgeschrägt sind, ist gewölbt und hat Entlastungsöffnungen über den Bögen. In den südöstlichen Pylon ist eine Treppe zum Glockenturm eingebaut.
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