Im Dorf befinden sich zwei Kirchen: eine steinerne und eine hölzerne. Die steinerne Kirche, die 1796 erbaut wurde, hat zwei Etagen. Im oberen Stockwerk befindet sich der Sommertempel mit einem Altar zu Ehren der Auferstehung Christi, was dem Dorf Woskresenskoje seinen Namen gab. Im unteren Stockwerk, wo sich der warme Tempel befindet, gibt es drei Altäre: zu Ehren des Zeichens der Gottesmutter, des heiligen Nikolaus von Myra und der neun heiligen Märtyrer von Kuditsa. Die hölzerne Kirche wurde 1875 während der Renovierung der steinernen Kirche errichtet und hat einen Altar zu Ehren des heiligen Fürsten Alexander Newski. Jetzt ist die hölzerne Kirche in einem maroden Zustand und es finden keine Gottesdienste mehr darin statt. Das Fest des Sommertempels wird am 13. September gefeiert. Beide Kirchen wurden mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut. An der Stelle der ehemaligen hölzernen Kirche und des Friedhofs befindet sich eine hölzerne Kapelle.
1877 wurde in Woskresenskoje auf Initiative des Priesters Alexander Orlow eine Schule eröffnet, deren erste Lehrerin seine Tochter Maria Orlow, Absolventin des Uglitscher Pädagogischen Instituts, wurde. Ursprünglich war es eine dreiklassige Kirchenschule, die 1902 zu einer vierklassigen wurde. 1912 begann der Bau einer neuen Schule, die 1914 eröffnet wurde. 1930 wurde die Schule zu einer siebenjährigen. Alexander Orlow leistete einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Dorfes, und sein Grab in Form eines schwarzen Marmordenkmals ist beim Altar der Kirche erhalten geblieben.
In Woskresenskoje ist der Gutsgarten erhalten geblieben, in dem einige Bäume Ende des 18. Jahrhunderts gepflanzt wurden. Jetzt hat er eine Fläche von etwa 17,5 Hektar, was zehnmal kleiner ist als ursprünglich. Auch der Teich mit Inseln, Kanal und alten Bäumen am Ufer ist erhalten geblieben, obwohl er seit über 50 Jahren nicht mehr gepflegt wurde.
In der Sowjetzeit wurde die Kirche nicht geschlossen, aber die Gottesdienste fanden unregelmäßig statt. In den letzten Jahren wurde die Kirche ausgeraubt, wobei seltene Ikonen und Kirchengeräte verloren gingen. 2010 erhielt die Kirche Glocken geschenkt, und über dem Dorf Woskresenskoje ertönten wieder die Glockenläuten, wie vor 200 Jahren.
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