Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Dorf Ust und im Weiler Petrovka fünf steinerne Kirchen und eine Kapelle, von denen einige anstelle alter Holzkirchen erbaut wurden. Die Bewohner von Ust und den umliegenden Dörfern beteiligten sich aktiv am Bau und an der Gestaltung dieser Kirchen. Besonders schön war das architektonische Ensemble des Auferstehungsgeländes, das man als Freiluftmuseum bezeichnen kann. Das älteste Bauwerk hier ist die Auferstehungskirche, deren Bau 1763 begann und 1773 abgeschlossen wurde. 1784 wurde an ihre Westwand eine Vorhalle mit Glockenturm angebaut.
Neben der Auferstehungskirche befindet sich der Nikolauskirche, die von 1820 bis 1836 erbaut wurde. Ihr Grundriss und die Fassade wurden vom warmen Vologda-Dom übernommen. In der Sowjetzeit war die Kirche verlassen und befand sich in einem beklagenswerten Zustand. 1999 wurde die Auferstehungsgemeinde erneut registriert, und die Restaurierungsarbeiten in der Kirche des heiligen Nikolaus begannen. Jetzt ist die Kirche aktiv, der erste Stock ist zugänglich.
Im Jahr 1841 wurde um diese Kirchen eine steinerne Kirchenmauer errichtet. Die Säulen der Mauer und die Gitter waren mit grünen Tonvasen geschmückt. Auf der östlichen Seite wurden anstelle einer Mauer kleine steinerne Bänke errichtet, im Süden gab es einen Wachturm mit zwei Fenstern, und im Norden einen Raum für kirchliche Utensilien. 1875 wurde der nordöstliche Turm der Mauer zur Mauer mit den heiligen Toren ausgerichtet, wo auf dem Gelände eine Kapelle zu Ehren des heiligen Joasaph und des seligen Basilius, der heiligen Diener von Kamen, erbaut wurde. Im Jahr 2008 begannen die Arbeiten zum Bau des westlichen Teils der Mauer.
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