Das moderne Dorf Toropowo vereint die Gebiete zweier ehemaliger selbstständiger Siedlungen, die durch den Fluss Malaya Vozha getrennt sind: den Pogost Woskresenski im Kuklin Ugl und das Dorf Toropowo.
Der Pogost Woskresenski erhielt seinen Namen von dem nahegelegenen Wald Kukolka, der hier einen spitzen Winkel bildete. Im Pogost befand sich eine kleine Holzkirche, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts existierte. Neben der Kirche gab es die Häuser des Priesters, des Psalmodisten, des Küsters und des Glockenläutens. Im Jahr 1781 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder eine steinerne Kirche im Namen der Auferstehung Christi mit Seitenaltären zu Ehren der Gottesmutter von Kasan und des heiligen Nikolaus von Myra erbaut, die bis heute erhalten geblieben ist. Dieser Tempel übertraf in seiner Schönheit die anderen Kirchen der Umgebung. Der niedrige quadratische Bau wird von einer einzigen Trommel gekrönt, die von sechs Säulen gestützt wird. Die nördlichen und südlichen Eingänge sind mit gedrungenen Portalen gestaltet, die dem Volumen des quadratischen Bauwerks entsprechen. Der dreigeschossige Glockenturm, der einst mit einem hohen Spitzdach gekrönt war, ist heute verloren. Die Ecken des Speisesaals und des quadratischen Bauwerks sind mit Rustika verziert. Der Architekt der Kirche zeigte sein Können, indem er in der Architektur des quadratischen Bauwerks und des Glockenturms gleiche Proportionen und Details verwendete: Die Fenster der zweiten Reihe des quadratischen Bauwerks wiederholen die Form der Bögen der zweiten Ebene des Glockenturms, und die Säulen der Trommel korrespondieren mit den Säulen der dritten Ebene.
Seit 1934 ist die Kirche nicht mehr in Betrieb und wurde als Lager für Getreide genutzt. Trotz dessen ist das Gebäude der Kirche gut erhalten geblieben, teilweise sind die Fresken und der Ikonostase ohne Ikonen in weiß-goldenen Tönen erhalten.
Die steinerne Kirchenumfriedung mit Toren ist nicht erhalten geblieben, aber die Kirche ist von einem aktiven Friedhof umgeben. Auf der Südseite der Kirche befindet sich der Nekropolis der Adelsfamilien Kruglikov und Timrot, die auf wundersame Weise überlebt hat. Auch die Gräber der lokalen Priester Chistyakov sind erhalten geblieben.
Im September 2008 wurde ein Denkmal eröffnet und eine Gedenktafel zu Ehren der Verdienste dieser Adelsfamilien im Dienste des Vaterlandes angebracht.
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