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Kirche der Auferstehung Christi bei der Kazaner Diözesanverwaltung

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Die Geschichte des orthodoxen Gebäudekomplexes, in dem sich jetzt die Verwaltung der Tatarischen und Kazaner Diözese befindet, verdient eine detailliertere Untersuchung. Sie beginnt im Jahr 1832, als hier eine geistliche Männerschule untergebracht wurde. Dieses zweigeschossige Haus an der Kreuzung der Straßen Grusin und Kazan gehörte der wohlhabenden Kazaner Gutsbesitzerin Jekaterina Petrowna Gerken. Im Jahr 1831 verkaufte sie es an die Kazaner geistliche Schule, die 1818 gegründet worden war, aber bis dahin kein eigenes Gebäude hatte. Zur Schule wurden auch andere Gebäude erworben, die an das Haus Gerken angrenzten und zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen Umständen erbaut worden waren. Dies führte zu bestimmten Unannehmlichkeiten bei der Unterbringung der Schüler, das Hauptproblem war das Fehlen einer eigenen Kirche.

Ewfimij Alexandrowitsch Malow, Professor an der Kazaner Theologischen Akademie, beschreibt in seinem Buch "Historische Beschreibung der Kirchen von Kasan", wie die Schule aufgrund des Fehlens ihrer eigenen Kirche Schwierigkeiten hatte. Die Freitag-Kirche, in die die Schüler gingen, konnte ihre Bedürfnisse nicht vollständig befriedigen. Die Leitung der Schule wandte sich wiederholt an die Hochwürdigste Antonij mit der Bitte, eine geräumigere Kirche zur Verfügung zu stellen. Im April 1875 bot Pawel Wassiljewitsch Schtschetinkin, ein Kaufmann erster Gilde, seine Mittel für die Schaffung einer Hauskirche und deren notwendiger Ausstattung an.

Malow beschreibt detailliert den Prozess der Umgestaltung des Schulgebäudes. Bis September 1875 waren die Bauarbeiten abgeschlossen, und die Gestaltung des Innenraums der Kirche begann. Am 17. Dezember 1875 weihte der Erzbischof von Kasan und Swijaschskij Antonij die Schulkirche zu Ehren der heiligen Antonius und Theodosius von den Höhlen. Dieser umgebaute Komplex mit der Hauskirche bestand 17 Jahre. Mit der Zunahme der Schülerzahl wurde die Kirche jedoch eng. Im Jahr 1892 stellte P.W. Schtschetinkin erneut Mittel für den Bau eines geräumigeren Gebäudes für die Kirche zur Verfügung.

Der Architekt M.D. Michailow entwarf einen separaten Anbau im eklektischen Stil und überwachte persönlich die Arbeiten. Nach Abschluss des Baus wurde die Kirche zu Ehren des heiligen Paulus des Bekenners neu geweiht und erhielt den Namen Paulskirche zu Ehren der Großzügigkeit Schtschetinkins.

Im Jahr 1918 wurde die Schule geschlossen und die Kirche wurde aufgehoben. Die Gebäude wurden als Wohnräume genutzt. Erst im Jahr 1998 wurde der Komplex der ehemaligen Schule der Diözese übergeben. Im Januar 2013 wurde die wiederhergestellte Hauskirche bei der Verwaltung der Tatarischen und Kazaner Metropolie zu Ehren der Auferstehung Christi geweiht.

Geo-Punkt

Церковь Воскресения Христова при Казанском епархиальном управлении

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