Die Kirche im Namen der heiligen Großmärtyrerin Katharina und des heiligen gleichapostolischen Fürsten Wladimir wurde 1830 vom wologdaischen Landeshauptmann V.A. Wolotsky als Familiengrablege errichtet. Die kleine Katharinenkirche-Mausoleum erinnert in ihrer Architektur an Gartenpavillons im Stil des russischen Klassizismus, die in russischen Landsitzen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts populär waren. Das Gebäude der Kirche ist im Empire-Stil ausgeführt und stellt eine einschiffige Rotunde mit zwei Portiken dar. Im Inneren sind Fragmente von Wandmalereien erhalten geblieben. Neben der Kirche befinden sich die Überreste des Klosterfriedhofs, der in der Sowjetzeit erheblich beschädigt wurde. Auf dem Klosterfriedhof wurden der Metropolit von Sarsk Iona, der Erzbischof von Wologda und Belozersk Simon, der wologdaische Vizegouverneur A.S. Naryshkin und andere Vertreter des Klerus und des weltlichen Adels sowie bekannte wologdaische Familien beigesetzt. In der Sowjetzeit wurde das symbolische Grab des Dichters Konstantin Batjuschkov, der am 7. Juli 1855 in Wologda starb, wiederhergestellt, jedoch ist der genaue Ort seiner Beisetzung verloren gegangen.
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