Die Himmelfahrtskathedrale ist ein monumentaler zentraler Tempel im Stil des späten Klassizismus. Die Grundlage ihrer Komposition bildet ein quadratischer Grundriss, der auf einem Sockel errichtet und mit einer vierseitigen kuppelförmigen Dachdeckung gekrönt ist. Der Altar und der Vorraum sind als rechteckige Vorsprünge gestaltet, die an Risalite mit Giebelportiken erinnern: der östliche ist mit Pilastern geschmückt, der westliche mit Säulen. An den Seitenfassaden befinden sich vier-säulige Portiken der seitlichen Eingänge mit Giebeln, was eine Symmetrie entlang beider Achsen des Gebäudes schafft. Rechteckige Öffnungen zwischen den Säulen, teilweise blind, sind in zwei Etagen angeordnet. Die unteren Fenster, deutlich höher, ähneln denen, die sich an den Flanken der Fassaden befinden. Die Dekoration zeichnet sich durch Schlichtheit und große Formen aus. Die Seitenwände des Vorraums sind mit Rustika verziert, und die große Rustika umrahmt die seitlichen Fenster, wodurch deren Größe visuell vergrößert wird, und endet in einem halbrunden Bogen mit kleinen Ohren und Ohrringen. Der strenge toskanische Ordnung der Portiken harmoniert mit dem ausgeprägten Gebälk, ergänzt durch kleine zweistufige Konsolen, und einem breiten glatten Attika, das als Basis für die Kuppel dient. Im Inneren des Tempels stützen vier Säulen mit komplexem Profil die sphärische Kuppel auf den Pendentifs. Zwischen den Säulen und Wänden sind Stützbögen gespannt. In der Apsis befindet sich ein halbrunder Gewölbe, während die anderen Decken flach sind. Im westlichen Teil des Tempels sind zwei Kachelöfen erhalten geblieben, die von einem gemeinsamen Gesims für das gesamte Innere umrahmt werden.
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