Früher befand sich an diesem Ort eine Männerkloster, das 1764 aufgelöst wurde. Laut W. I. Lestwizin gab es hier ein Frauenkloster, das der Überlieferung nach im 15. Jahrhundert von der Fürstin Priimkowa, geborene Gwozdowa, gegründet wurde. Hier starb sie und wurde begraben. Seit dem 28. Februar 1687 war die Pustyn dem Pereslawler Danilow-Kloster in der Provinz Wladimir zugeordnet. Ein gedruckter Hinweis auf die Pustyn findet sich in Wladimir.
Die moderne Steinkirche mit einer Kuppel wurde 1822 erbaut und hat zwei Altäre: den der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter und den des heiligen Nikolaus. Früher standen hier drei Holzkirchen, von denen zwei um 1790 brannten, während die dritte durch die heutige ersetzt wurde.
Unter den Ikonen in der Kirche wird besonders die Tempelikone der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter verehrt, die als wundertätig gilt, jedoch ist die Zeit ihres Erscheinens unbekannt. In der Kirche fehlen Manuskripte, alte Druckwerke und antike Utensilien.
Zur Kirche gehören 36 Desjatinen Land, und die Gemeinde umfasst drei Dörfer.
Der Name dieser Gegend ist damit verbunden, dass im 15. Jahrhundert am Ufer des nahegelegenen Sees Fürst Semjon Jurjewitsch Wrona ein riesiges Wildschwein tötete. In seiner Abwesenheit wurde Fürstin Feodora von Fürst W. J. Schemjaka entführt. Später trat Fürstin Feodora in den Kloster ein und gründete hier ein Kloster, das bald brannte, aber von Fürstin Uljana, der Tochter von Fürst F. D. Priimkow, und Fürstin Maria, der Tochter von Fürst G. I. Temkin, wiederhergestellt wurde.
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