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Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter in Wachtino

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Seit dem 17. Jahrhundert gehörte das Dorf dem Adelsgeschlecht der Schubins aus Jaroslawl. Es gibt eine tragische Geschichte, die mit einem der Besitzer des Anwesens in Wachtino, Alexei Jakowlewitsch Schubin, verbunden ist. Als die Kaiserin Anna Ioannowna von der Verschwörung des Gardeoffiziers Alexei Schubin mit der Zarin Elisabeth, der Tochter von Peter I., erfuhr, befahl sie, ihn nach Kamtschatka zu verbannen. Doch als 1741 Elisabeth Petrowna den Thron bestieg, ordnete sie an, Schubin zu finden und ihn nach Sankt Petersburg zurückzubringen. Nachdem er in sibirischen Gefängnissen gefunden wurde, brachten die Gesandten Elisabeths ihn in die Hauptstadt. Schubin, mit Titeln und Gnaden überschüttet, verließ Petersburg und ließ sich in seinem Anwesen in Wachtino nieder.

Der Vetter von Elisabeth Petrowna, Oberst Ivan Alexejewitsch Schubin, baute 1768 in dem Anwesen die Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter, die bis heute erhalten geblieben ist. Sie gab dem Dorf einen zweiten Namen, Uspenskoje, und wurde zur Hauptdominante des Anwesens. In der Kirche, neben dem Altar der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter, befanden sich Altäre zu Ehren des heiligen Nikolaus von Myra und der Tolga-Mutter Gottes.

Die Uspenskaja-Kirche zeichnet sich durch die schlanken, verlängerten Proportionen des Achtecks und seiner Kuppel aus. Ihre äußere Dekoration, obwohl flach, ist von Eleganz geprägt. Die südlichen und nördlichen Fassaden des Quadrats sind mit einem dreieckigen Giebel geschmückt. Die Kirche hat drei Eingänge: einen nördlichen, einen südlichen und einen westlichen. Die barock gestalteten Portalrahmungen sind mit zwei schrägen Regalen mit breiter Aussparung zwischen ihnen gekrönt. Die Fensterrahmen haben ähnliche Konturen, aber anstelle von Regalen sind ihre Abschlüsse mit dreieckigen und bogenförmigen Giebeln versehen. Die Ecken des Quadrats und des Speisesaals sind mit rustizierten Pilastern gestaltet.

Seit 1937 ist die Kirche nicht mehr in Betrieb. In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts befand sich darin eine Mühle, und seit den 70er Jahren ein Getreidespeicher und eine Getreidemühle. Die steinerne Kirchenumfriedung und die Kapelle, die Schubin gleichzeitig mit der Kirche errichtete, sind verloren gegangen. Bis heute sind neben der Kirche ein überwucherter Teich und ein lichter gewordener Park des Anwesens erhalten geblieben. Im Dorf gab es bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ein kirchliches Waisenhaus und eine landwirtschaftliche Schule Schubino-Wachtino. Jetzt sind von dem Gebäude der Schule und des Waisenhauses nur noch die Fundamente übrig.

Geo-Punkt

Церковь Успения Пресвятой Богородицы в Вахтино

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