Die Backsteinkirche im klassizistischen Stil, typisch für diese Region, befindet sich am hohen Ufer des Flusses Kostroma. Im Jahr 1562 gehörten das Dorf und die umliegenden Dörfer zum Moskauer Simonow-Kloster. 1627 standen hier zwei hölzerne Kirchen: die Himmelfahrts- und die Paraskeva-Pjatniza-Kirche. 1823 wurde an der Stelle der Himmelfahrtskirche die heutige Backsteinkirche erbaut, die ockerfarben mit weißen Details gestrichen ist, und zu Ehren der zweiten Kirche wurde eines ihrer Altäre geweiht. Früher war das Kirchenareal mit einem Backsteinzaun mit Säulen umgeben, aber bis heute sind nur der quadratische Teil der Kirche und der Glockenturm erhalten geblieben.
Die Kirche befindet sich zwischen dem Friedhof, mit der Nordfassade zur Wiesenstraße ausgerichtet. Der quadratische Teil der Kirche wird von fünf schuppenförmigen Kuppeln auf taubenförmigen Trommeln gekrönt, die auf einem vierseitigen Dach stehen. Der Glockenturm, quadratisch im Grundriss, besteht aus zwei Geschossen und einem Halbgeschoss und wird von einem Spitzdach auf einem gewölbten Dach gekrönt.
Die Seitenfassaden des quadratischen Teils sind mit einem toskanischen Portikus mit vier Pilastern, einem unvollständigen Gebälk und einem dreieckigen Giebel geschmückt, der auf einem horizontalen Attika aufliegt, der die kleinen Kuppeln an den Ecken verbindet. In den Interkolumnien des Portikus befinden sich rechteckige Fenster ohne Rahmen: die unteren hoch, die oberen fast quadratisch, verbunden durch vertikale Nischen. Das Tympanon des Giebels ist mit einem halbkreisförmigen Fenster mit Keilstein durchbrochen. Im Gegensatz zu den strengen klassizistischen Fassaden haben die achteckigen Trommeln der Kuppeln barocke Elemente: die diagonalen Flächen sind mit Voluten verziert, und der darüber liegende Gesims ist aktiv abgestützt. Die Ecken des Glockenturms sind leicht vertieft und abgerundet. Hohe Bögen der Hauptgeschosse sind in rechteckigen Nischen platziert und mit gestuften Gesimsen abgeschlossen. Die zentralen Teile der Fassaden des Halbgeschosses sind durch leichte Abstützungen mit halbkreisförmigen Nischen und dreieckigen Giebeln hervorgehoben.
Der quadratische Teil der Kirche ist mit einem gewölbten Gewölbe überdeckt, und die Geschosse des Glockenturms sind durch Holzbohlen getrennt. Die Fenster des quadratischen Teils befinden sich in vertikalen Nischen. An der Basis des Gewölbes verläuft ein Stuckgesims mit kleinen Ziegeln. An den Wänden sind Fragmente von Ölgemälden aus dem frühen 20. Jahrhundert erhalten geblieben. Unter den Fenstern des zweiten Lichtes sind sechs rechteckige Felder mit Ikonen der Gottesmutter in verschiedenen Ikonografien abgebildet, und in den Wandfeldern in zwei Geschossen sind Heilige in voller Größe dargestellt.
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