Das Dorf Jelzino liegt 50 Werst von Wladimir und 39 Werst von der Kreisstadt Pokrow entfernt. In den patriarchalischen Aufzeichnungen von 1646 wird die "Kirche der Auferstehung Christi im Dorf Jelzino in Klein Roschok" erwähnt, und 1667 wird angegeben, dass es an dieser Kirche Altäre zu Ehren der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter und des heiligen Nikolaus von Myra gab.
Im Jahr 1713 baute der Boyar Fürst Peter Ivanovich Chovanski, der örtliche Grundbesitzer, in Jelzino eine neue hölzerne Kirche, die zu Ehren der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter geweiht wurde. Die Weihe wurde dem Abt des Wolosow-Klosters Nikolai anvertraut. 1819 wurde anstelle der baufälligen Holzkirche mit Mitteln der örtlichen Grundbesitzer I.N. Rimski-Korsakow und Gräfin Jekaterina Petrowna Stroganowa in Jelzino ein steinernes Gotteshaus zu Ehren der Himmelfahrt der Gottesmutter erbaut. Wahrscheinlich wurde zu dieser Zeit auch der steinerne Glockenturm errichtet. 1836 wurde unter dem Glockenturm ein warmer Altar im Namen des heiligen Nikolaus von Myra eingerichtet, und die Glocken wurden in der Kuppel dieses Gotteshauses untergebracht.
Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Im Kirchenarchiv werden die Gründungsurkunde von 1813, ausgestellt von Bischof Ksenofont, Kopien der Matrikelbücher seit 1803 und Beichtlisten seit 1829 aufbewahrt. Das Personal der Kirche umfasst einen Priester, einen Diakon und einen Psalmodisten. Ihr Unterhalt wird durch Einnahmen aus Acker- und Wiesenland bis zu 100 Rubel, Zinsen von 11 Rubel und von Gottesdiensten und Sakramenten bis zu 600 Rubel pro Jahr gesichert. Die Häuser der Mitglieder des Klerus befinden sich auf dem Kirchenland. Die Gemeinde umfasst das Dorf Jelzino und 8 Dörfer, in denen laut den Kirchenlisten 715 Männer und 760 Frauen verzeichnet sind. Seit 1883 gibt es im Dorf Jelzino eine landwirtschaftliche Volksschule.
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