Der ländliche Tempel, typisch für diese Region, ist im Stil des späten Barock mit flachen Formen gestaltet und hat seine innere Ausstattung bewahrt. Die 1829 von den Gemeindemitgliedern finanzierte Backsteinkirche mit Verputz steht im südlichen Teil des Dorfes am Ufer des Flusses Kostroma. Im 19. Jahrhundert war das Gelände um die Kirche von einer verputzten Backsteinmauer umgeben, mit Toren im Westen und einem kleinen Tor im Osten, mit Ausnahme der nördlichen, flussseitigen Seite.
Die architektonische Komposition der Kirche ist für diese Zeit typisch: An den zweigeschossigen Quader mit gewölbtem Satteldach und fünf schuppenartigen Kuppeln auf blinden Tambouren schließen sich niedrige Volumen des rechteckigen Altars und der breiten Sakristei mit seitlichen Kapellen an, deren Ecken abgerundet und abgestützt sind. Der dreigeschossige quadratische Glockenturm mit Giebelbedachung endet in einem Spitzdach auf einem blinden, facettierten Tambour.
Der Hauptquader ist durch ein profiliertes Gesims mit Trockenbroten in zwei Geschosse unterteilt, das auf die Wände des Altars, der Sakristei und des Glockenturms übergeht und alle Elemente der Komposition verbindet. Die Fenster sind einheitlich gestaltet: Sie sind mit Rahmen und Ohren versehen, ergänzt durch Nischen und gerade Sandriken. Der dreiteilige Architrav des Quaders ist mit großen Konsolen verziert. Über dem seitlichen nördlichen Eingang, der ohne Portal ist, befindet sich eine rechteckige Nische für ein Ikone. Die achteckigen Tamboure der Kuppeln sind mit bogenförmigen Nischen mit Kämpfern und profilierten Gesimsen dekoriert, ihre schmalen Kanten enden in Voluten. Die hohen Bögen des Glockenturms sind im unteren Quader, wobei der südliche Bogen vermauert ist, und hinter dem nördlichen falschen Bogen befindet sich eine innere Treppe, die von Halbsäulen umrahmt wird, die den Architrav stützen, und in den beiden unteren Geschossen, dreieckige Giebel. Die Architrave über den Ecken sind abgestützt.
Der helle Innenraum der Kirche ist mit einem gewölbten Gewölbe überdeckt. Drei schmale Bögen führen zum Altar, der mit einem halbrunden Gewölbe überdeckt ist, ein breiter Bogen führt in die zweisäulige Sakristei mit Kastenbögen und Abdeckungen über den Fenstern. In den Fenstern sind kubische Gitter aus dem 19. Jahrhundert erhalten, der Boden ist mit Metlakh-Fliesen ausgelegt.
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