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Kirche des heiligen Simeon von Divenhorst in Dresden

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Die Kirche des heiligen Simeon von Divenhorst, eine orthodoxe Kirche in Dresden, hat eine interessante Geschichte. Die erste Erwähnung der Hauskirche in der Stadt stammt aus den Jahren 1813, 1814, als hier die Residenz des russischen Generalgouverneurs von Sachsen, Fürst Repnin-Wolkonski, war. Damals befand sich der Tempel in einem der Säle des Palais Brühl, wurde jedoch bald geschlossen.

Später wurde eine zweite häusliche orthodoxe Kirche im Palais des Prinzen Maximilian an der Ostraallee eingerichtet. Zu verschiedenen Zeiten gehörten viele herausragende russische Persönlichkeiten zur Dresdner orthodoxen Gemeinde. Zu den Gemeindemitgliedern zählten M. A. Bakunin und I. S. Turgenev. Im Jahr 1863 wurde in dieser Kirche P. A. Stolypin, der in Dresden geboren wurde, getauft, und im Jahr 1870 die Tochter von F. M. Dostojewski, Ljubov.

Der Komponist S. V. Rachmaninow, der drei Winter in Dresden verbrachte (1906, 1909), leistete eine bedeutende Spende für die Installation einer Gasheizung in der Kirche, die bis heute funktioniert.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der österliche Kreuzweg verboten. Trotz der Bombardierung am 13. Februar 1945 hielt die Kirche auf wundersame Weise stand, obwohl sie ernsthaft beschädigt wurde, insbesondere der Glockenturm. Die Gottesdienste in der Kirche wurden fortgesetzt.

Im Sommer 1945 wurde die Kirche Teil des Westeuropäischen Exarchats der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Geo-Punkt

Церковь Святого преподобного Симеона Дивногорца в Дрездене

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