Die steinerne fünfaltige Sreten-Kirche in Irbit ist eine der ältesten im Ural. Ihr Bau begann 1832 mit dem Errichten des Glockenturms, in dem eine Kapelle zu Ehren der Märtyrer Flora und Lavra untergebracht wurde, die am 24. April 1846 geweiht wurde. Von diesem Zeitpunkt an fanden hier Gottesdienste statt. Der Hauptteil der Kirche wurde drei Monate später gelegt, und die Hauptkapelle zu Ehren der Begegnung des Herrn wurde am 11. Juli 1846 geweiht.
In der Kirche gab es Kapellen, die den Märtyrern Flora und Lavra, dem heiligen Nikolaus, dem Erzbischof von Myra, der großen Märtyrerin Katharina und der Geburt der Heiligen Gottesmutter gewidmet waren.
Das majestätische Gebäude der Kirche diente nicht nur als Ort der geistlichen Erholung für die Bewohner und Gäste der Irbiter Messe, sondern auch als Schmuckstück der alten Kaufmannsstadt und als Zentrum des geistlichen Lebens. Im Jahr 1930 wurde die Kirche zur Kathedrale der irbiter Erneuerungsbischöfe und blieb dies bis zur Schließung im Jahr 1932.
Nach der Schließung wurde die Kirche für die Bedürfnisse des Anhängerwerks genutzt, wobei in ihren Räumlichkeiten eine Fabrikskesselanlage untergebracht wurde. Die Wiederherstellung der Kirche begann mit der Kapelle zu Ehren der Märtyrer Flora und Lavra. Am 19. Dezember 2008, am Tag des Gedenkens an den heiligen Nikolaus, fand in der Sreten-Kirche in Irbit der erste Gottesdienst nach 76 Jahren Pause statt. Zu dem Gottesdienst, der von Erzbischof Wiktor von Jekaterinburg und Verchotur geleitet wurde, versammelten sich viele Menschen.
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