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Kirche des Allbarmherzigen Erlösers in Fomin

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Die Kirche des Allbarmherzigen Erlösers wurde 1712 im Dorf Fomin in der Region Kostroma anstelle einer alten hölzernen Schindelkirche, die dem heiligen Demetrius von Thessaloniki gewidmet war, errichtet, die wegen ihres schlechten Zustands abgerissen wurde. 1847, nach dem Bau einer Steinkirche im Dorf, wurde der hölzerne Tempel geschlossen. 1968 wurde er in ein Museum transportiert und nach den Entwürfen der Architekten I. Sh. Schevelev und A. V. Opolovnikov restauriert.

Dieses architektonische Denkmal ist eines der besten Beispiele für eine Kloster-Kirche. Das Gebäude besteht aus vier unterschiedlich hohen Zellen, einschließlich des Altars, des viereckigen Raums, der Tafel und der Vorhalle, wobei alle Teile die gleiche Breite haben. Die Tafel und die Vorhalle sind unter einem gemeinsamen Satteldach mit einer keilförmigen Abdeckung vereint, während das viereckige Gebäude mit einem ähnlichen, aber höheren Dach abgeschlossen wird. Über der Tafel erhebt sich ein achteckiger Schindelturm mit einem offenen Glockenstuhl, zu dem eine Treppe aus dem Vorraum führt. Auf der Nordseite der Tafel befindet sich der Eingang zur Unterkirche, der die Höhe des Gebäudes um fast zwei Meter erhöht. Das Dach ist in zwei Schichten mit Schindeln und Birkenrinde dazwischen ausgeführt. Die Türme des viereckigen Raums und des Glockenturms sind mit Eschenbrettern gedeckt. Die Fenster in der Kirche sind von zwei Typen: schräg in der Kirche, der Tafel und der Apsis, und waagerecht in der Tafel und der Vorhalle. Der Tempel, die Tafel und die Vorhalle sind aus Rundhölzern „in der Rundung“ gefertigt, während die Apsis und der Glockenturm aus Balken „in der Hand“ gebaut sind. Vom Vorraum zur Vorhalle führt eine Bretttür mit einem schmiedeeisernen Schloss. Die schlichte Dekoration der Kirche umfasst die Firstabdeckungen, die die Spitzen der Glockenturm- und Tempeldächer betonen, sowie zweilagige Bretter und Tücher, die ihre Fugen verdecken.

Die Räume des Erdgeschosses, die Vorhalle, die Tafel und der Tempel sind durch Öffnungen auf einer Achse verbunden. In der nordwestlichen Ecke der Vorhalle befindet sich eine Treppe zum Glockenturm. Die Decken der Räume sind mit Schindeln auf Balken bedeckt, die Böden sind aus Brettern. Entlang der Wände sind Bänke mit figürlichen Beinen eingebaut. Ein teilweise erhaltenes Ikonostase aus dem späten 18. Jahrhundert mit geschnitzten königlichen Toren ist vorhanden. Vor dem Ikonostase befinden sich Chöre mit klappbaren Bänken, die mit geschnitztem geometrischem Ornament verziert sind. Die Gesamtfläche des Tempels beträgt 106,5 qm.

Geo-Punkt

Церковь Спаса Всемилостивого из Фоминского в Костромской слободе

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