Das Dorf Kupanskoje, gelegen am Fluss Veksa, befindet sich 18 Werst von der Kreisstadt und 140 Werst vom Gouvernementszentrum entfernt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gehörte es dem Danilow-Kloster in Pereslawl, und 1615 bestätigte Zar Michael Fjodorowitsch dem Kloster das Recht auf Usolie. 1764, nach der Enteignung der Klosterlandschaften, ging Usolie in die Verwaltung des Staatsvermögens über.
Die Geschichte der Kirche im Dorf Usolie ist eng mit der Geschichte des Dorfes selbst verbunden. Im Verzeichnis von 1610 wird ein Tempel zu Ehren der Verklärung des Herrn und das Pfarrhaus erwähnt. In den Steuerbüchern von 1628 und 1629 wird berichtet, dass die Kirche der Verklärung des Herrn aus Holz mit einem Zeltdach war, in ihr befanden sich der Deisis, die königlichen Tore, lokale Ikonen, Gewänder, Bücher und weiteres Klosterbesitz.
Zu jener Zeit stand jenseits des Flusses Veksa im selben Dorf eine weitere hölzerne Kirche zu Ehren der Heiligen Boris und Gleb. Im Bericht von 1799 werden ebenfalls zwei hölzerne Kirchen erwähnt: die Verklärung des Herrn und die heiligen Märtyrer Boris und Gleb. Letztere wurde 1747 anstelle der baufälligen errichtet.
Im Jahr 1810 wurde an der Stelle dieser beiden hölzernen Kirchen ein steinernes Gotteshaus errichtet, das bis heute besteht. Es hat zwei Altäre: einen kalten zu Ehren der Verklärung des Herrn und einen warmen Seitenaltar zu Ehren der heiligen Märtyrer Boris und Gleb. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Besonders verehrt werden von den Gemeindemitgliedern die Ikonen des heiligen Nikolaus des Wundertäters und des heiligen großen Märtyrers Georg; auf den lokalen Ikonen der kalten und warmen Kirche sind silberne Gewänder zu finden.
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