Der Tempel wurde im klassizistischen Stil erbaut, was nicht verwunderlich ist, da er 1838 gegründet wurde und erst zwanzig Jahre später geweiht wurde. Zu diesem Zeitpunkt begann bereits der "russisch-byzantinische" Stil in Mode zu kommen. Der oktogonale Glockenturm wurde später, 1865, errichtet, und zehn Jahre später wurde die Tafel erweitert, da die Gemeinde mehr als tausend Gläubige zählte und es nicht genug Platz gab, besonders während der Feiertagsgottesdienste. 1829 wurde in der Tafel die Nikolai-Kapelle eingerichtet und geweiht, nach der es zwei Kapellen in der Kirche gab: eine Sommerkapelle zu Ehren der Verklärung des Herrn und eine warme Kapelle zu Ehren des Heiligen Nikolaus des Wundertäters.
Architektonisch handelt es sich um einen viereckigen Bau mit einer kuppelartigen Rotunde, einer Tafel und einem dreigeschossigen Glockenturm. Die steinerne Kirche wurde nicht an einem leeren Ort gebaut, denn alle Dörfer rund um Wladimir haben eine alte Geschichte, und Goritsy ist da keine Ausnahme. Sie existierten mindestens seit dem 15. Jahrhundert und werden in der Privilegienurkunde des Großfürsten Wassili III. im Jahr 1515 erwähnt. Bis zur Säkularisationsreform von 1764 gehörten Goritsy zum Wladimirer Weihnachtskloster, und die hölzernen Kirchen im Dorf standen seit alten Zeiten. In der Sowjetzeit wurde die Kirche 1939 geschlossen, trotz der Bitten der örtlichen Gläubigen an den WZIK, und wurde erst 1992 den Gläubigen zurückgegeben. Bis dahin wurde die Kirche nicht genutzt.
Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre war die Verklärungskirche in Goritsy eine der wenigen Landkirchen, die einer äußeren Restaurierung unterzogen wurden. Im Januar 1995 erhielt sie den Status eines Architekturdenkmals. Die Restaurierungsarbeiten dauern bis heute an.
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