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Kirche des Heiligen Nichts von Hand in Rabotki

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Die Spasskaja-Kirche im Dorf Rabotki ist das älteste steinerne Bauwerk im Kstowski Bezirk der Region Nischni Nowgorod. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts mit Mitteln der Gemeindemitglieder und unter aktiver Beteiligung des Dorfbesitzers A.J. Schubin und seiner Söhne erbaut und geweiht.

Der General der russischen Armee Alexei Jakowlewitsch Schubin, der die zweite Hälfte seines Lebens in diesem Wolgadorf verbrachte, brachte aus Sankt Petersburg ein wertvolles Geschenk von Kaiserin Elisabeth Petrowna mit, das heilige Bildnis des Nichts von Hand des Christus Erlösers. Seitdem war die Kirche in Rabotki mit diesem Bildnis über anderthalb Jahrhunderte eine bedeutende Sehenswürdigkeit der Region Nischni Nowgorod und wurde in allen Kalendern, Nachschlagewerken und Beschreibungen Russlands erwähnt.

Die große fünfkuppelige Steinkirche war hoch und geräumig, mit einer Tafel und einem dreigeschossigen Glockenturm, insgesamt 55 Meter lang. Die Fassaden der Kirche sind mit geschnitztem weißem Stein verziert, und entlang der gesamten Höhe der Wände befinden sich kannelierte Pilaster, die auf massive weiße Steinbasen gestützt sind und mit eleganten Kapitellen gekrönt werden. Die Tafel und der Glockenturm waren ebenfalls reich verziert. Die Meister führten die Ziegelmauerwerk des Glockenturms „unter Rustika“ aus. Die Fenster der Kirche waren mit ornamentalen Schmiedeeisen-Gittern geschmückt, und die Öffnungen mit geschnitzten Steinelementen. Die innere Ausstattung der Kirche entsprach dem reichen Dekor der Fassaden.

Der vergoldete Ikonostase mit feiner Schnitzerei wurde von dem lokalen Meister Iwan Samarin geschaffen, der auch die Ikonen malte. Unter den vielen großen und kleinen Ikonen, die mit silbernen Rahmen, Perlen und Edelsteinen verziert waren, stach das wunderbare Bild des Erlösers hervor, ein kostbares Geschenk der Kaiserin. In der Kirche befand sich auch ein Teil des Baumes des Lebensspendenden Kreuzes des Herrn aus Jerusalem.

Im 18. Jahrhundert gab es an den Ufern der Wolga von Nischni Nowgorod bis Makaryewo keine so große und reiche Kirche.

Die Kirche in Rabotki stand Jahrhunderte lang und förderte die Entwicklung von Spiritualität und orthodoxer Kultur sowie die Verbreitung von Bildung, bis sie in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts geschlossen und geplündert wurde.

Auf das Segenswort des Metropoliten von Nischni Nowgorod und Arzamas Nikolai öffnete die Kirche 1993 wieder ihre Türen für Gottesdienste. Derzeit wird dank der Bemühungen der Gemeindemitglieder und Wohltäter eine schrittweise Rekonstruktion durchgeführt, und die frühere Pracht der Kirche wird allmählich wiederhergestellt.

Geo-Punkt

Церковь Спаса Нерукотворного Образа в Работках

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