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Kirche des Heiligen Nichts-Gemachten Bildes in Ljahi

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Das Dorf Ljahi liegt in der Nähe des Flusses Oka und des Baches Sabla, 17 Werst von der Kreisstadt entfernt. Laut den Schreibbüchern der Jahre 1629-1630 gehörte die Hälfte des Dorfes Ljahi dem Boyaren Fürst Boris Michailowitsch Lykow. Es wurde durch eine Hypothek von dem murmanschen Stadtbewohner Merkurij Klepin erworben und dann dem Zaren übergeben. Auf dem Teil von Lykow befanden sich damals der Hof des Grundbesitzers, der Hof eines Hinterhofbewohners, zwei Höhlen von Geschäftsleuten und sieben Bauernhöfe.

Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, wie in den Aufzeichnungen von 1676 angegeben, wurde hier eine Kirche im Namen des Allbarmherzigen Erlösers erbaut. Zur Kirche gehörten der Hof des Priesters Fjodor und der Hof der Diakone sowie der Boyarenhof und 75 Bauernhöfe mit 23 Höhlen von Witwern. Diese Holzkirche brannte Mitte des 18. Jahrhunderts nieder, und an ihrer Stelle wurde eine neue Holzkirche im Namen des Heiligen Alexius, Metropolit von Moskau, errichtet.

Im Jahr 1802 wurde mit Mitteln des bekannten Eisenfabrikanten I.R. Batašev in Ljahi ein steinernes Gotteshaus im Namen des Allbarmherzigen Erlösers erbaut. Die Holzkirche existierte bis 1848, als sie zusammen mit dem Eigentum verbrannte. Das Feuer beschädigte auch das steinerne Gotteshaus: der Ikonostase und die Ikonen wurden gerettet. Danach wurden in der Sakristei zwei Altäre eingerichtet. Zu dieser Zeit waren die inneren Dekorationen der Kirche äußerst bescheiden. Die Renovierung der Kirche wurde in den Jahren 1870-1872 mit Mitteln des Kaufmanns Nazarov durchgeführt, der einen neuen Ikonostase und neue Ikonen für das Hauptgotteshaus anfertigte. Alle Renovierungsarbeiten kosteten mehr als 15.000 Rubel.

In der Kirche gibt es drei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren des Nichts-Gemachten Bildes, und in den warmen Altären, im Namen des Schutzes der Heiligen Gottesmutter und des heiligen Märtyrers Georg. Die Kirche ist gut mit Utensilien, Gewändern, Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet. Laut dem Personalstand sind ein Priester und ein Psalmodiker vorgesehen, deren Unterhalt aus verschiedenen Quellen etwa 500 Rubel pro Jahr beträgt. Die Häuser der Mitglieder des Klerus befinden sich auf dem Kirchenland. Das Land bei der Kirche umfasst: 18 Desjatinen Ackerland, 15 Desjatinen Wiesenland und unter kleinen Sträuchern, 1 Desjatine Wohnland. Die Gemeinde umfasst das Dorf Ljahi und das Dorf Tschernitschenki in einer Werst von der Kirche, wo laut den Kleruslisten 1056 Männer und 1120 Frauen verzeichnet sind. Im Dorf gibt es seit 1875 eine landwirtschaftliche Volksschule.

Geo-Punkt

Церковь Спаса Нерукотворного Образа в Ляхах

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