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Kirche der Herabkunft des Heiligen Geistes in Jurjewz

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Am nordwestlichen Rand der Stadt, auf einem Hügel zwischen dem Friedhof, befindet sich ein Backsteinkirche, die 1839 mit Mitteln des Kaufmanns I.W. Poljakow erbaut wurde. Das Gebäude ist im Stil des späten Klassizismus gestaltet und hat eine längsachsig strukturierte Form. Es umfasst einen quadratischen Raum mit einer kuppelartigen Rotunde, einer rechteckigen Apsis, einem Speisesaal mit Vorhalle und einem gestuften Glockenturm. In den 1950er Jahren wurde die Kirche durch Anbauten erheblich erweitert, wobei große Öffnungen in die ursprünglichen Wände gemacht wurden. 1984 wurde eine halbrunde Apsis hinzugefügt. Die Fassaden sind verputzt, und der Glockenturm ist weiß über dem Ziegelwerk gestrichen.

Der breite rechteckige Raum der Kirche, der sich entlang der Quersachse erstreckt, wird von einer niedrigen Rotunde mit flachem Kuppeldach und einer kleinen Hauptkuppel abgeschlossen. An der Nord- und Südseite des Daches sind die Giebelabschlüsse der ursprünglichen Fassaden sichtbar. In der Komposition dominiert der dreigeschossige Glockenturm mit Kuppel, Lichtöffnungen und einem facettierten Tambour, der einen niedrigen Turm mit Kreuz trägt. Die Bogenöffnungen der unteren Ebene des Glockenturms sind mit Archivolten und Schlussstein gestaltet, ebenso wie die Öffnungen der ursprünglichen Apsis. Im zweiten Quadranten, der von flachen Giebeln gekrönt wird, sind schmale Bogenöffnungen in breiten Nischen mit profilierten Archivolten platziert, die auf Strebepfeilern ruhen. Im Dekor des oberen Quadranten mit hohen Glockenarkaden wiederholen sich häufig horizontale Profile, die in den Abschlüssen der Pilaster, Schlusssteinen und dem Gesims vorhanden sind. Ähnlich sind die falschen Lichtöffnungen und der Tambour gestaltet.

Der Haupteingang befindet sich an der Südseite des Speisesaals, wo ein halbrunder Bogen erhalten geblieben ist, der dem Altarbogen ähnelt. Der Hauptraum ist mit einer Kuppel auf Pendants überdeckt. Im Inneren sind an den Ecken der ursprünglichen Fassaden des Quadranten bogenförmige Nischen sichtbar. In einer der Öffnungen des Glockenturms ist ein Gitter mit Graten erhalten geblieben. Die Treppe zur Glocke ist in der südlichen Wand des unteren Quadranten des Glockenturms angelegt.

Der Haupt-Einheitsikonostase wurde im 20. Jahrhundert zusammengebaut, die Ikonen stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Die einheitlichen Ikonostasen und die königlichen Tore des Hauptikonostases wurden Ende des 19. Jahrhunderts im eklektischen Stil gefertigt. Ungewöhnlich sind die reliefartigen Szenen "Das letzte Abendmahl", "Die Himmelfahrt", "Der Einzug in Jerusalem" aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die den Abschluss des Haupt- und des südlichen Ikonostases schmücken.

Geo-Punkt

Церковь Сошествия Святого Духа в Юрьевце

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