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Kirche des Sergius von Radonesch in Nischni Uslon

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Der einschiffige Tempel wurde 1890 nach einem Entwurf des kasanischen Architekten S.V. Bechko-Druzina errichtet. Die Mittel für den Bau stellten die Kaufleute I.T. Krasilnikov und P.S. Kubonin aus Nischni Uslon zur Verfügung. Im Jahr 1907 finanzierte der Bauer Ivan Stepanovich Galanov den Anbau des rechten Altars zu Ehren des heiligen Johannes Chrysostomus, und 1908 bauten die Dorfbewohner den linken Altar zu Ehren der Himmelfahrt der Gottesmutter. Das Innere der Kirche wurde vom bekannten mordwinischen Maler und Bildhauer S.D. Erzyja gestaltet.

Die Kirche besteht aus mehreren Volumen, die symmetrisch entlang der Achse angeordnet sind. Ein zentrales hohes zweischiffiges Volumen mit halbrunder Apsis. Eine lange und niedrige Tafel mit zwei einschiffigen Altären. Zwei gleich große Altarvolumen mit abgerundetem Altarbereich. Der vierstöckige Glockenturm umfasst zwei gleich große Würfel und zwei Etagen der Glockenstube in Form von Achteln. Rund um die Kirche gab es eine Ziegelmauer mit dreieckigen Toren auf der Südseite, die leider nicht erhalten geblieben sind. Die Fassaden sind mit verschiedenen Elementen geschmückt: Lisenen, rustizierten Pilastern, einbogigen und doppeltürigen Fensteröffnungen, Halbsäulen mit Kapitellen und vielprofiligen Kokoschniks. Bis 1977 wurde die Kirche als Schulwerkstätten, Sport- und Versammlungssäle genutzt. Zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde sie den Gläubigen zurückgegeben, und jetzt wird das Denkmal der Kultarchitektur im neorussischen Stil restauriert.

Geo-Punkt

Церковь Сергия Радонежского в Нижнем Услоне

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