Die Gottesmuttergeburtskirche im Dorf Bolschije Soli, das seit 1939 Nekrasowskoje heißt, wurde im Jahr 1700 erbaut. Dieses steinerne Gebäude mit Glockenturm wurde mit Mitteln des städtischen Mannes Simeon Borisowitsch Melnikow errichtet. Auf der Westseite ist die Kirche von einer steinernen Umfriedung umgeben, um den Boden zu stabilisieren, auf der anderen Seite gibt es keine Umfriedung. Der Friedhof, der für alle Gemeinden des Dorfes gemeinsam ist, liegt hinter dem Fluss Soloniza.
In der Kirche gibt es drei Altäre: zu Ehren der Geburt der Gottesmutter, des Erzengels Michael und des heiligen Tichon, des Wundertäters von Amafunt. Besonders bemerkenswert ist das Altar-Kreuz, das mit Silber verziert und auf das Jahr 1642 datiert ist. Die Ikonen im Ikonostase wurden vor 1700 von bekannten Ikonenmalern jener Zeit gemalt. Die Kirche besitzt ein Kapital von 4181 Rubel in einer 4-prozentigen Rente. Der Laden im Erdgeschoss des Kirchenhauses wird für 37 Rubel vermietet, und das Nebengebäude mit dem Laden für 76 Rubel im Jahr. In der Kirche gibt es einen Gemeinderat und eine Gesellschaft für Nüchternheit.
Im Pfarrteam sind ein Priester und ein Psalmodist. Das staatliche Gehalt des Priesters beträgt 70 Rubel 56 Kopeken, das des Psalmodisten 23 Rubel 52 Kopeken. Die Pfarrei erhält Zinsen aus einem Kapital von 9237 Rubel. Das jährliche Trinkgeld des Priesters beträgt etwa 350 Rubel, das des Psalmodisten etwa 110 Rubel. Der Priester wohnt im steinernen Kirchenhaus, wo sich im Erdgeschoss eine Wächterwohnung befindet, und der Psalmodist im hölzernen Kirchenhaus. Die Fläche des Landes unter der Kirche und den Kirchengebäuden beträgt 265 Quadrat-Saschen, es gibt einen Plan und ein Grenzbuch.
In der Gemeinde sind 345 Männer und 342 Frauen. Die städtischen Gemeindemitglieder sind im Handel oder Handwerk in anderen Städten tätig, während die Dorfbewohner Landwirtschaft betreiben und zur Arbeit nach Sankt Petersburg gehen. Zur Gemeinde gehören 9 Siedlungen in einer Entfernung von 1-3 Werst. Es gibt keine Schule bei der Kirche, aber der Priester unterrichtet das Gesetz Gottes in der städtischen 4-Klassen-Schule und in der Handwerkerschule von K. A. Popow, deren Schüler die Gottesmuttergeburtskirche besuchen.
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