Im Jahr 7522 nach der Schöpfung der Welt, was dem Jahr 2014 nach der Geburt Christi entspricht, wurde am 2. Oktober das neue Geburtsdatum der Kirche der Geburt der Heiligen Gottesmutter im Dorf Ljubilki gelegt. Auf der Grundsteinplatte ist dieses Datum eingraviert, und an diesem Tag legte der Metropolit von Jaroslawl und Rostow, Panteleimon, eine Gedenkkapsel in die im Bau befindliche Kirche. Der steinerne Tempel in Ljubilki wurde laut dem Heimatforscher A.A. Titov im Jahr 1800 erbaut. Er hatte zwei Gemeinden: die Geburt der Heiligen Gottesmutter und die des Heiligen Theodosios von Totma. Zuvor stand im Dorf eine hölzerne Kirche, die verbrannt ist. Die steinerne Kirche bestand nicht lange und wurde in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts zerstört, die Ziegel wurden für den Bau der Petrowskaja Mittelschule verwendet. Im Jahr 2000 wurde an der Stelle der Kirche ein hölzernes Gedenkreuz aufgestellt, und bis zu diesem Zeitpunkt war das Gebiet von Wald überwuchert. Die Einheimische Zinaida Alexejewna Komarowa erzählte, dass die Initiativegruppe viel Mühe aufwenden musste, um das Gelände für das Kreuz zu räumen. Im Jahr 2010 wurde das hölzerne Kreuz durch ein stabileres, mit Metall verkleidetes ersetzt, und mit Beginn des Baus wurde es zur Seite versetzt. In diesem Jahr, nach Genehmigung des Projekts, begann die Wiederbelebung der Kirche. Der Bau erfolgt unter der Leitung des Einheimischen, des Direktors der jaroslawler Baufirma „Neues Haus“, Alexei Nikolajewitsch Pobiedonoszew. Er hatte schon lange den Plan, die Kirche in seiner Heimat wiederzubeleben, und arbeitete viel in Archiven, um herauszufinden, wie sie aussah. Im Laufe der Arbeit erfuhr er viel Neues über sein Heimatdorf und fand einen alten Entwurf, der die Grundlage für den neuen bildete. Derzeit sind bereits die Wände des Altars und des zentralen Teils der Kirche errichtet, aber es ist geplant, sie vollständig wiederherzustellen. Der Bau ist in zwei Phasen unterteilt, um den Beginn der Gottesdienste zu beschleunigen. Dieses wichtige Ereignis ist nicht nur für Ljubilki und das Petrowskaja Dekanat, sondern für das gesamte Bistum von Bedeutung. Die neue Kirche soll nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Ort des Gebets werden, zu dem die Menschen in Freude und Trauer kommen werden. Am Tag der Weihe des Bauwerks, trotz des schlechten Wetters, kamen die Einheimischen, um gemeinsam mit dem Bischof zu beten, und der Regen, der stundenlang fiel, hörte zum Beginn des Gottesdienstes auf, als würde er dieses gute Werk segnen.
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