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Kirche der Schutzmantel der Heiligen Gottesmutter in Solomidino

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Das Dorf Solomidino liegt 10 Werst von der Kreisstadt und 135 Werst vom Gouvernementszentrum entfernt. Bis 1764 gehörte es zum Pereslawl-Goritski-Kloster. In den Katasterbüchern von 1628-1629 wird eine hölzerne, baufällige Kirche des heiligen Märtyrers Alexander von Persien erwähnt, die vom Kloster erbaut wurde. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche umgebaut und zu Ehren des Schutzmantels der Heiligen Gottesmutter geweiht, mit einer Kapelle zu Ehren des heiligen Alexander von Persien. In den Katasterbüchern von 1653 wird angegeben, dass zu dieser Kirche 100 Höhlen gehörten, und in den Volkszählungsunterlagen von 1703 bereits 138 Höhlen. Im Jahr 1733 wurde in Solomidino eine weitere hölzerne Winterkirche zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter erbaut, die 1735 geweiht wurde.

Im Jahr 1785 wurde mit Genehmigung des Bischofs von Pereslawl Theophilakt anstelle der Holzkirchen in Solomidino ein steinernes Gotteshaus mit Glockenturm errichtet. In diesem Gotteshaus gibt es drei Altäre: im kalten Teil zu Ehren des Schutzmantels der Heiligen Gottesmutter, im warmen Teil zu Ehren des heiligen Märtyrers Alexander von Rom und zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist die alte Kazan-Ikone der Heiligen Gottesmutter mit einer silbervergoldeten Riza.

Die kirchlichen Dokumente sind in einwandfreiem Zustand, es gibt Kopien der Taufbücher seit 1782 und der Beichtlisten seit 1829. Der Personalbestand sieht einen Priester und einen Psalmodiker vor. Ihr Unterhalt wird durch Zinsen aus dem Kirchenkapital in Höhe von 943 Rubel, 37 Rubel aus Acker- und Wiesenland, 70 Rubel aus Diensten und Anforderungen, 485 Rubel aus der Getreideabgabe, insgesamt 645 Rubel pro Jahr, sichergestellt. Der Priester hat ein Kirchenhaus, der Psalmodiker ein eigenes.

Der Kirche gehören 1 Desjatina Grundstücksland und 32 Desjatina Acker- und Wiesenland, von denen etwa 6 Desjatina mit Wald und Sträuchern bewachsen sind. Es gibt keinen Plan und kein Katasterbuch für das Land. Die Gemeinde umfasst das Dorf Solomidino und die Dörfer Nowaja, Weslew, Jewsejew, Woskresenskoje und Nikitskoje, wo laut den Kirchenlisten 360 Männer und 424 Frauen verzeichnet sind, alle orthodox. Im Dorf gibt es auch eine Schule für Lesen und Schreiben.

Geo-Punkt

Церковь Покрова Пресвятой Богородицы в Соломидино

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