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Die Kirche der Schutzheiligen Gottes in Pokrowskoje (Bezirk Ostrowskij)

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Neben Iwaschewo liegt das Dorf Pokrowskoje, wo es vier Anwesen gab, die verschiedenen Eigentümern gehörten. Eines davon gehörte der Gutsbesitzerin Moltschanowa, die für ihre Grausamkeit bekannt war und deshalb "die Saltykhiha von Kineshma" genannt wurde. Trotz ihres Reichtums hielt sie ihre Leibeigenen in Hunger, schonte weder Frauen noch Kinder. Die Menschen arbeiteten sogar an Feiertagen, und diejenigen, die nicht mithalten konnten, wurden von Moltschanowa geschlagen. Für diese Grausamkeit versuchte man, sie zusammen mit ihren Töchtern im Anwesen zu verbrennen, doch die älteste Tochter Nadeschda Nikolajewna konnte entkommen und verwaltete das Gut weiter. Im Jahr 1773 wurde im Dorf eine steinerne Kirche mit Glockenturm erbaut, umgeben von einer steinernen Mauer. Zur Gemeinde gehörten 13 Siedlungen, 72 Höhlen und 501 Einwohner. Die Kirche besaß Acker- und Wiesenland. Die Mittel zur Verschönerung des Tempels wurden von N. Moltschanowa gespendet. Heute befindet sich der Tempel in einem halbzerstörten Zustand. In der Nähe liegt der Iljinski-Friedhof.

Die Iljinska-Kirche, ebenfalls aus Stein mit Glockenturm, wurde 1816 dank der Gemeindemitglieder und der Gutsbesitzerin Anisja Alferowa erbaut. Der Friedhof, umgeben von einer steinernen Umfriedung, lag 12 Sazhen von der Kirche entfernt. Heute ist der Tempel zerstört. In den 1930er Jahren wurden die Glocken abgenommen, nur das Kreuz blieb. Während des Krieges lebten Flüchtlinge im Gebäude, später gab es dort einen Klub. In den Jahren 1948-1949 wurde die Kirche als Getreidespeicher und Lager genutzt, später wurde dort ein Elektrizitätswerk untergebracht. In den 1960er Jahren wurde die Kirche geschlossen und seitdem zerfällt sie allmählich, wie A.I. Golubeva, eine gebürtige Pokrowskoje, die heute in Iwaschewo lebt, erzählt.

Geo-Punkt

Церковь Покрова Пресвятой Богородицы в Покровском (Островский район)

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