Im Jahr 1879 errichtete der Kaufmann Panfilow, Eigentümer der Iwanischi Kristallfabrik, eine steinerne Kirche mit Glockenturm, die der Schutzherrschaft der Heiligen Gottesmutter gewidmet war. Sie funktionierte bis zum Beginn der antireligiösen Kampagne. Im Jahr 1932 kam im Rahmen der 'gottlosen Fünfjahresplanung', initiiert von der Regierung, eine Delegation nach Iwanischi, um kirchliches Eigentum zu beschlagnahmen und die Kirche zu schließen. Nach der Zerstörung der Kirche wurden die Utensilien und der Vorhang nach Erleks geschickt. Im Gebäude der Kirche wurden nacheinander eine Schule, eine Molkerei während des Krieges, eine Kantine, ein Teehaus untergebracht, und schließlich wurde es in ein öffentliches Bad umgebaut. Es gibt die Meinung, dass alle, die an der Zerstörung der Kirche beteiligt waren, von Gott bestraft wurden.
Seit dem 23. November 2000 gibt es in der Siedlung Iwanischi eine lokale religiöse Organisation, die Orthodoxe Gemeinde der Heiligen Schutzherrschaft Kirche. Am 4. März 2002 übergab die OAO 'Iwanischi Glasfabrik', vertreten durch den Generaldirektor P.W. Semelikow, das Gebäude der ehemaligen Kirche in das Eigentum der Russischen Orthodoxen Kirche. Die Wiederherstellung des Gebäudes begann mit Mitteln der Anwohner.
Im Jahr 2004 weihte Erzbischof Jewlogij die Kuppeln und das Kreuz zur Aufnahme der Heiligen Gottesmutter. Besonderheit des Kreuzes sind die farbigen Kristalleinsätze, die im Sonnenlicht hell funkeln. Dies erinnert an die Tradition, die in der Region der Glasbläser und Kristallmeister entstanden ist, und ist bereits zu einem charakteristischen Merkmal der wiederbelebten Kirchen in dieser Region geworden.
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