In den 1680er Jahren wurde zusammen mit dem Bischofspalast die Hauskirche der Schutzmantel gebaut. Sie hatte zwei Kuppeln, und an der Südseite war ein kleiner Anbau an das Hauptgebäude angeschlossen. Auf der Westseite befand sich die Speisehalle mit einem zentralen Pfeiler, der die Gewölbe des Saales stützte. Die Fenster waren viel kleiner als die heutigen; sie waren mit Schiefer verglast, was im Inneren ein diffuses Halbdunkel erzeugte. Die Kuppeln der Kirche waren mit glänzenden, glasierten Fliesen geschmückt, und das Dach des Hauptgebäudes war mit grauen Ziegeln gedeckt.
In den 1770-1780er Jahren entwarf der Architekt M. F. Kazakov ein Projekt zur Umgestaltung des gesamten Klosters, in dem die Schutzmantelkirche im Mittelpunkt stand. Die Kirche wurde mit „gotischem“ Dekor geschmückt, um den europäischen mittelalterlichen Stil nach Russland zu bringen. Der quadratische Raum wurde mit einem geschlossenen Gewölbe überdeckt und mit einer dekorativen Kuppel, die für das 18. Jahrhundert charakteristisch ist, gekrönt. Auch der Innenraum der Kirche änderte sich: Die Fenster wurden breiter, und die Gewölbe der Speisehalle wurden durch eine gerade Decke ersetzt.
Nach der Aufhebung des Bistums Kolomna im Jahr 1799 wurde der Sitz nach Tula verlegt, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts, um die Zerstörung der ehemaligen bischöflichen Gebäude zu vermeiden, ließ sich hier die Bruderschaft des Golutvino-Klosters nieder. Die Kirche wurde von der Schutzmantel- in die Sergius-Kirche umgeweiht.
In der Sowjetzeit wurde im Kloster ein Wohnheim für auswärtige Arbeiter eingerichtet. In der Kirche befand sich zunächst eine Produktionswerkstatt und später eine Kunstwerkstatt.
Im Jahr 1989 wurde die Kirche der Diözese übergeben. Derzeit finden aktive Restaurierungsarbeiten statt.
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