Die lokale Kirche mit fünf Kuppeln und einem Glockenturm, aus Stein erbaut, existiert seit 1806. Sie hat zwei Altäre: zu Ehren der Kazanischen Gottesmutter und des heiligen Nikolaus. Der Legende nach standen an dieser Stelle früher zwei hölzerne Kirchen, die durch einen Blitzschlag verbrannten, aber das genaue Datum dieses Ereignisses ist unbekannt.
In der Kirche wird ein wundertätiges Bild des heiligen Nikolaus aufbewahrt, das beim Brand der hölzernen Kirchen überlebt hat. Es gibt eine Überlieferung, dass im Jahr 1612, als die Polen das Dorf angriffen, die Dorfbewohner mit Kreuzen und dem Bildnis des heiligen Nikolaus auf sie zugingen. Die Feinde, von einem Wunder geblendet, begannen, sich gegenseitig zu töten, und der Ort, an dem die Kreuze standen, wird bis heute Krestets genannt. In der Nähe von Krestets befinden sich Hügel, wo, so die Überlieferung, die Bauern die gefallenen polnischen Krieger begruben.
In der Kirche gibt es keine alten Utensilien, Gewänder oder Bücher, aber ein Kreuz ist erhalten geblieben, auf dem das Gründungsjahr der Kirche und die Regierungszeit von Kaiser Alexander I. vermerkt sind.
Das Kirchenland umfasst 60 Desjatinen, und die Gemeinde umfasst 5 Siedlungen. Im Jahr 1872 wurde hier eine Schule eröffnet, die mit Mitteln des Bauern Pawlow gebaut wurde.
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