Das Dorf Nesterowo, gelegen am Fluss Schutow, befindet sich 22 Werst vom Bezirkzentrum und 95 Werst von der Gouvernementsstadt entfernt. Laut den Schreibbüchern von 1628 und 1629 gehörte das Dorf Nesterowo, auch bekannt als Telechowo, den Grundbesitzern: Fürstin Anisja Urussowa und den Brüdern Polosow.
Auf dem Land, das Urussowa gehörte, stand eine Kirche zu Ehren der Verklärung des Herrn, die zu dieser Zeit nicht für Gottesdienste genutzt wurde. Neben dieser Kirche gab es eine andere, Neben- oder Kapelle, zu Ehren des Heiligen Nikolaus des Wundertäters, die aus Eichenholz mit einem Zeltdach gefertigt war. In der Neben- oder Kapelle gehörte das gesamte kirchliche Eigentum, einschließlich Ikonen, Zarenpforten, Gewändern und Büchern, den Grundbesitzern, und dort fanden Gottesdienste statt.
In den patriarchalischen Einkommensbüchern wird in Nesterowo nur die Kirche des Heiligen Nikolaus des Wundertäters erwähnt. Laut den Volkszählungsunterlagen von 1678 wurde das Dorf Nesterowo als Weiler des Dorfes Smolensko aufgeführt, das ebenfalls Fürstin Urussowa gehörte.
Es gibt keine Informationen darüber, wie lange die Nikolauskirche in Nesterowo existierte, aber in den Dokumenten über die Kirchen des Kreises Pereslawl aus dem Jahr 1799 wird eine Holzkirche zu Ehren der Verklärung des Herrn erwähnt, die von Senator Peter Sergejewitsch Swinjin erbaut wurde.
Im Jahr 1841 baute ein Nachkomme dieses Kirchenbauers, der im Ruhestand befindliche Rittmeister Peter Pawlowitsch Swinjin, eine steinerne Kirche mit einem Glockenturm und weihte sie zu Ehren der Verklärung des Herrn. Dennoch blieb die alte Holzkirche zu Ehren des Heiligen Nikolaus des Wundertäters im Dorf erhalten. Der Altar in der steinernen Kirche wurde nach der Renovierung im Jahr 1868 zu Ehren des Heiligen Nikolaus des Wundertäters umbenannt, um an die frühere Nikolauskirche zu erinnern. Die Kirche war gut mit Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet.
Die kirchlichen Dokumente werden in einwandfreiem Zustand aufbewahrt, einschließlich Kopien der Taufbücher.
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