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Die Kirche des heiligen Nikolaus in Kineschma

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Es gibt die Meinung, dass an der Stelle des Kineschma-Pogost in der Antike ein Kloster stand, in dem der heilige Michael Verizhnik lebte, der 1422 starb. Diese Annahme basiert darauf, dass an seinem Begräbnisort die Kirche des heiligen Nikolaus stand und der nahegelegene See sowie die Wiese als klösterlich bezeichnet werden. Dokumentarische Beweise dafür fehlen jedoch, und solche Annahmen erscheinen fragwürdig: Es gibt viele Kirchen des heiligen Nikolaus in der Provinz Wladimir, und es ist nicht sinnvoll, den heiligen Michael gerade mit dieser Kirche zu verbinden. Der See und die Wiese könnten ihre Namen von der nahegelegenen Serapion-Wüste erhalten haben. Wenn es am Pogost tatsächlich ein Kloster gegeben hätte, wären bedeutendere Überlieferungen erhalten geblieben, aber wie im Folgenden gezeigt wird, gibt es eine ganz andere Überlieferung über seine Gründung. Die Erwähnung in der „Buch über russische Heilige“ über den Standort des Klosters, in dem Michael lebte, enthält einen Fehler: Die Mster-Wohngemeinde wird als Staatsbesitz bezeichnet, obwohl sie seit dem frühen 17. Jahrhundert im Besitz der Fürsten Romodanovsky war. Genauere Informationen über den Standort des Klosters finden sich in den Beschreibungsbüchern von 1687 und 1691, in denen angegeben ist, dass es sich in der fürstlichen Wsgoditskaja-Wohngemeinde befand. Forscher glauben, dass an der Stelle dieses Klosters jetzt der Pogost Michailowa Wüste im Kowelowski Bezirk am Fluss Kljazma liegt.

Die ersten dokumentarischen Erwähnungen der Kirche des Kineschma-Pogost finden sich in den patriarchalischen Aufzeichnungen. Dort ist unter dem Jahr 1628 vermerkt: „Die Kirche des großen Wundertäters Nikolaus von Kineschma im Besitz des Boyaren Fürst Fjodor I. Mstislavsky, der Fürstin Irina in der Jaropoltschen Wohngemeinde, jenseits des Flusses Kljazma auf der Wiesen-Seite am Pogost“; die Kirche zahlte 24 Altyn und 2 Kopeken an die patriarchalische Schatzkammer.

Im Jahr 1807 begann der Bau der Steinkirche im Kineschma-Pogost; die Tafel wurde 1809 geweiht, und der Haupttempel erst 1821. Diese Kirche ist bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten geblieben. Der Glockenturm wurde 1849 umgebaut.

Die Kirche ist gut mit Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet. Viele Ikonen, die aus früheren hölzernen Kirchen übertragen wurden, sind erhalten geblieben. Besonders verehrt von den Gläubigen ist die Ikone des heiligen Nikolaus von Mozhaysk in der Lebensgeschichte; nach lokaler Überlieferung erschien sie auf einem Baum, und an diesem Ort wurde der Tempel gegründet. Im Kirchenarchiv sind die Gründungsurkunde von 1761 und die Weiheurkunde von 1769 erhalten geblieben.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца в Кинешемском погосте

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