Die Kirche befindet sich im Zentrum der Stadt auf einem kleinen Marktplatz, der zur Revolutionstraße führt. Sie dominiert die umliegende Bebauung und ist von weitem auf der Anfahrt über die Straße Ivanovo-Ples gut sichtbar. Erbaut von Kostroma-Meistern im Jahr 1779 anstelle einer hölzernen Schindelkirche, die seit 1523 bekannt ist, hat sie Ziegelwände, die nach dem Mauerwerk weiß gestrichen sind. Im 19. Jahrhundert wurden seitliche Vorhallen und ein Vorraum hinzugefügt, und 1989 wurde der Glockenturm durch einen Blitz zerstört. Dies ist ein ausdrucksvolles Beispiel für einen Tempel der Kostroma-Schule des 18. Jahrhunderts im Barockstil, mit einer raumgreifenden Komposition, die für eine frühere Zeit charakteristisch ist. Der zweigeschossige Quader mit Attika wird von fünf Kuppeln auf oktogonalen Tambouren gekrönt. Der Altar ist deutlich abgesenkt und verengt, hat eine fünfseitige Form. Der gleichhohe rechteckige Speisesaal mit abgerundeten Ecken ist stark in der Querrichtung gestreckt, über seinen Dächern erheben sich kleine Kuppeln der Kapellen. In der Komposition der Kirche fällt der schlanke Glockenturm auf. Der große untere Quader mit Bogenöffnungen stützt einen oktogonalen Pfeiler mit niedrigem Halbgeschoss und offenem Glockenstock. Über ihm erhebt sich ein hoher Schindelturm mit vier Reihen von Schalllöchern und einer kleinen Kuppel. Die Fassadengestaltung des Tempels ist ausdrucksvoll: Ein Entablierung mit Trockenfrüchten und Modulonen im Gesims schließt das untere Geschoss des Quaders ab, das über den seitlichen zweikolonnigen Portiken mit Giebeln abgestützt ist. Die obere Lichtschicht ist mit Pilastern zwischen den Fenstern und an den Ecken dekoriert. Der Attika, der durch ein Entablierung vom Quader getrennt ist, ist mit originellen figürlichen Feldern anstelle von Kokoschki und rechteckigen Feldern entlang der Achsen der Pilaster geschmückt. Ungewöhnlich sind die gemalten Fenster in den vertieften Feldern der rechteckigen Felder. Hohe rechteckige Fenster beider Geschosse sind in rahmenden Verkleidungen mit Ohren, Ohrringen und bogenförmigen Sandriken gefasst. Die Kanten des Glockenturms sind mit großen Feldern gestaltet. Ihre Dekoration wird durch Archivolten der Glockenöffnungen und verschiedene Rahmen der Schalllöcher ergänzt, die im Geiste des 17. Jahrhunderts gehalten sind, im unteren Reihen sind die Öffnungen der Schalllöcher doppelt, und im dritten sind sie rund. Der Hauptkörper ist mit einem geschlossenen Gewölbe mit einem Lichtkranz des Tambours überdeckt, die Apsis mit einem komplexen Wölbungsgewölbe mit Abdeckungen über den Fenstern, der Speisesaal mit drei Kastenwölbungen, die nach der Achse West-Ost ausgerichtet sind, und das untere Geschoss des Glockenturms mit einem Kreuzgewölbe. Ein reich profiliertes Stuckgesims auf der Höhe der Fensterlaibungen teilt die Wände in zwei Geschosse. Fragmente von Ölgemälden aus dem 19. Jahrhundert sind erhalten geblieben. Der Boden ist mit gusseisernen Platten mit pflanzlichem Ornament ausgelegt. Der Ikonostase aus dem 19. Jahrhundert ist ein ausdrucksvolles Werk im Barockstil. Auf dem Rahmen ist die Unterschrift des Schnitzers V.G. Lebedev erhalten geblieben. Die Ikonen sind im Geiste der alten russischen Malerei des 17. Jahrhunderts ausgeführt. Der untere Teil und alle seine Ikonen sind fast vollständig verloren. Das zweigeschossige monumentale Bauwerk hat Vertiefungen entlang der Achsen der seitlichen Tore. Das untere Geschoss endet mit einem massiven, vielschichtigen Entablierung, dessen mittlerer Teil durch einen bogenförmigen Giebel betont wird. Über ihm erheben sich zwei mit Girlanden geschmückte Säulen, die das krönende Entablierung mit einem zerrissenen Giebel in der Mitte stützen. Im zweiten Geschoss befinden sich Ikonen dreier Ränge. Der Ikonostase wurde von Ikonen in geschnitzten Kartuschen abgeschlossen. Die Entablierungen der mittleren und seitlichen Teile sind durch Bögen verbunden. Zierliche Elemente der geschnitzten Dekoration, Drapierungen über den königlichen Toren, pflanzliche Verzierungen in den Rahmen, strenge Modulonen der Gesimse und Prägungen auf den Friesen verleihen dem Bauwerk Festlichkeit. Die königlichen Tore sind mit plastischer und saftiger Schnitzerei in Form von Kartuschen geschmückt.
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