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Die Kirche des Heiligen Nikolaus aus Glotowo im Suzdaler Kreml

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Der 1766 im Dorf Glotowo im Landkreis Jurjew-Polski in der Oblast Wladimir erbaute Tempel wurde 1960 nach Suzdalsk gebracht und von dem Architekten M. M. Scharonow restauriert. Diese Entscheidung wurde getroffen, um das Denkmal zu erhalten und im Zusammenhang mit den Plänen zur Entwicklung Suzdals als Tourismuszentrum.

Die Kirche wurde im Zentrum der Stadt, im westlichen Teil des alten Suzdaler Kremls, platziert. Der Standort wurde günstig gewählt: Sie steht abseits des Hauptkomplexes aus Ziegelgebäuden des Kremls. In der Antike verliefen hier entlang des Erdwalls Holzbefestigungen, und wahrscheinlich gab es hier auch Holzgebäude. Heute ist der westliche Teil des Kremls frei von Bauten, und die Dorfkirche, die auf einem hohen Ufer des Flusses Kamenka steht, fügt sich harmonisch in die ländliche Landschaft ein.

Die Kirche ist ein Beispiel für alte „Kletskij“-Tempel. Ihre Architektur basiert auf einer geschnitzten Kletskij, die an ein russisches Haus erinnert. Sie steht auf einem hohen Unterbau und ist von drei Seiten von einer offenen Galerie umgeben. An den Hauptkörper des hohen Vierecks schließt sich von Westen ein niedrigerer Speisesaal an, während im Osten die polygonale Apsis des Altarbereichs liegt. Die steilen und spitzen Schindeldächer verleihen dem Bau Eleganz und Proportion. Die Dächer sind mit Schindeln gedeckt und mit einer kleinen Kuppel auf dem First geschmückt.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца из Глотово в Суздальском Кремле

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